Dissertation: How Theories About Others Bias Social Memory

How Theories About Others Bias Social Memory

Goals of Others and Person Memory

Studienreihe psychologische Forschungsergebnisse, Band 92

Hamburg , 162 Seiten

ISBN 978-3-8300-0916-0 (Print)

Zum Inhalt

Sowohl Enkodierung als auch der Abruf von Informationen sind in starkem Maße durch Erwartungen geprägt. Dieser Zusammenhang konnte in der bisherigen Forschung für Erwartungen bzgl. stabiler Eigenschaften und bzgl. typischer Abläufe (Skripten) gezeigt werden. In einer Verbindung beider Forschungsstränge wird in der vorliegenden Arbeit gezeigt, dass Schlussfolgerungen über die konkreten Ziele einer anderen Person die Rekonstruktion einer Episode erleichtern. Es wird angenommen, dass Rückschlüsse auf die Ziele anderer Personen besonders nützlich sind, da sie sowohl Informationen über die Person, als auch über die Situation enthalten und eine hierarchische Repräsentation erlauben.

Entsprechend den Vorhersagen kann gezeigt werden, dass explizit (Experiment I) und implizit (Experiment II) bekannte Ziele anderer Personen als Urteilsgrundlage in einem Wiedererkennenstest herangezogen werden. Dieser Einfluss ist besonders stark, wenn die Ziele erst nach der Enkodierung erschlossen werden (Experiment III). In einem weiteren Experiment können die Vorteile der hierarchischen Repräsentation gezeigt werden: In Abhängigkeit der Fragestellung werden Ziele unterschiedlicher Abstraktheit erschlossen (Experiment IV). Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu Arbeiten zum Personengedächtnis werden diskutiert.

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