Forschungsarbeit: Das Museum als Lernort für Schulklassen
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Das Museum als Lernort für Schulklassen

Eine Bestandsaufnahme aus der Sicht von Museen und Schulen mit praxiserprobten Beispielen erfolgreicher Zusammenarbeit

EUB. Erziehung – Unterricht – Bildung, Band 102

Hamburg , 240 Seiten

ISBN 978-3-8300-0827-9 (Print)
ISBN 978-3-339-00827-5 (eBook)

Zum Inhalt

Dieses Buch möchte einerseits einen Beitrag zur Theorie und Didaktik der Museumspädagogik leisten, auf der anderen Seite sowohl den Museen als auch den Schulen Hilfestellung bei der Kooperation anbieten.

Die vorliegende Studie weist auf, wie unterschieldich Museumspädagogik im gegenwärtigen wissenschaftlichen Diskurs verstanden wird und wie verschiedenartig die in der Museumspraxis tätigen Expertinnen und Experten darüber denken. Deutlich wird aber auch, wie notwendig es ist, dass die Museumspädagogik im Lichte der gegenwärtigen Bildungstheorien neu interpretiert und neu konzipiert wird. Erziehungswissenschaft und Museumswissenschaft könnten hierbei produktiv zusammenarbeiten.

Aber auch die empirische Forschung hat noch viele Aufgaben zu bewältigen. Die vorligende Studie leistet hierzu ebenso einen weiterführenden Beitrag. Die sorgfältig durchgeführten und ausgewerteten Befragungen geben in aufschlussreicher Weise Auskunft über die museumspädagogischen Vorstellungen und Auffassungen der Befragten. Sie informieren darüber, wie Museen als Bildungsorte eingeschätzt und beurteilt werden. Dokumentiert ist darüber hinaus die aktuelle museumspädagogische Praxis, die sich durch eine Vielfalt an Angeboten, Aktionen und Medien auszeichnet.

Zentral in der Arbeit ist die Frage nach der Kooperation von Schule und Museum. Erstmals liegen hierzu beispielhaft für Baden-Württemberg aussagekräftige Daten vor. Aus ihnen lassen sich Folgerungen ziehen, die für beide Seiten, für Museen wie für Schulen gleichermaßem hilfreich sind. Klar ersichtlich wird, welche Hemmnisse die Kooperation beeinträchtigen. Nachdrücklich weist die Studie aber auch auf, dass mannigfache Chancen bestehen, Museen als bedeutsame Bildungsorte noch intensiver zu nutzen.
Wie kann dies geschehen? Mit ihren vier unterschiedlich akzentuierten Kooperationsbeispielen, die sie selbst geplant und durchgeführt hat, verdeutlicht die Verfasserin, wie erlebnisreich und bildungswirksam zugleich projektorientiertes Lernen im Museum sein kann, vorausgesetzt, die beiden Einrichtungen arbeiten eng zusammen.

Das Buch richtet sich an alle Personen, die im Museum arbeiten, aber auch an alle Lehrerinnen und Lehrer. Gerade in einer Zeit, in der außerschulische Lernorte noch mehr an Bedeutung im schulischen Leben gewinnen und die Einbeziehung derselben in den Unterricht gefordert wird, müssen sich Lehrkräfte mit diesem Thema auseinandersetzten. Hierzu kann das Buch eine Hilfe sein, eben weil es bisherige Sichtweisen und Probleme darstellt, aber auch Hilfen und Lösungen aufzeigt.
Angehende Lehrerinnen und Lehrer sollen über das Buch Museen als Bildungsorte für Schulklassen kennen- und schätzen lernen und erfahren, wie das Museum sinnvoll im Unterricht eingebunden werden kann.

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