Dissertation: Der Kapitalbegriff in der Alternativen Wirtschaftstheorie

Der Kapitalbegriff in der Alternativen Wirtschaftstheorie

Abgrenzung und Messung der vermögensartigen Größe K im Rahmen der Systembeschreibung nach Gibbs & Falk

Schriftenreihe volkswirtschaftliche Forschungsergebnisse, Band 82

Hamburg , 204 Seiten

ISBN 978-3-8300-0811-8 (Print)

Zum Inhalt

Die Alternative Wirtschaftstheorie zeichnet sich durch einen geschlossenen mathematischen Ansatz zur Beschreibung ökonomischer Systeme aus. Dabei kommt sie im Gegensatz zu bestehenden Wirtschaftstheorien mit einem Minimum von einschränkenden Voraussetzungen aus. Ihre Grundlage findet sie in der GIBBS-FALK-Dynamik, einer quantitativen Systemtheorie.

Die Größe K für „das“ Kapitel spielt in der Alternativen Wirtschaftstheorie eine zentrale Rolle: Die systembeschreibende GIBBS-Funktion erklärt K in Abhängigkeit der anderen extensiven Größen des ausgewählten Variablensatzes. Um dem Anspruch einer ökonomischen Theorie gerecht zu werden, also sowohl betriebswirtschaftliche als auch volkswirtschaftliche Sachverhalte beschreiben zu können, wird in der vorliegenden Arbeit eine gemeinsame Plattform für den Kapitalbegriff in Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, aufbauend auf den Überlegungen von PREISER, herausgearbeitet. Dabei werden auch die Bereiche immaterielles und Geldvermögen sowie Humankapital besonders beachtet.

Verfahren zur Erfassung volkswirtschaftlichen Vermögens werden in den wesentlichen Grundzügen vorgestellt und beurteilt, wobei der Perpetual-Inventory-Methode auf Grund ihrer Bedeutung in der amtlichen Statistik eine besondere Stellung zukommt. Die unterschiedlichen Datenreihen des Statistischen Bundesamtes bezüglich des Anlagevermögens bzw. des Kapitalstocks in der Bundesrepublik werden dabei ausführlich diskutiert.

Die Alternative Wirtschaftstheorie eröffnet über ihre Modellgleichungen die Möglichkeit, die Größe K bzw. deren Veränderungen in Arten und Formen von K aufzuteilen. So können bestimmte Teile ökonomischer Systeme theoretisch getrennt betrachtet werden. Dies erweist sich beispielsweise als Vorteil, wenn Kapital für Spekulationszwecke oder Humankapital in die Systembeschreibung einbezogen werden sollen.

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