Forschungsarbeit: Vom Europäischen Währungssystem zum Wechselkursmechanismus II der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion

Vom Europäischen Währungssystem zum Wechselkursmechanismus II der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion

EURO-Wirtschaft – Studien zur ökonomischen Entwicklung Europas, Band 14

Hamburg 2001, 136 Seiten
ISBN 978-3-8300-0394-6 (Print)

Euro, Europäische Union, Europäische Zentralbank, EWU, Geldpolitik, Konvergenzkriterien, Volkswirtschaftslehre, Währungspolitik, Währungsraum, Wechselkursbeziehungen

Zum Inhalt

Die Bildung eines einheitlichen Währungsraumes zwischen den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, welche in der Einführung des Euro am 01. Januar 2002 als gesetzliches (Bar-) Zahlungsmittel seinen Abschluss fand, war und ist weltweit eines der wichtigsten geld- und währungspolitischen Ereignisse unserer Zeit. In diesem Zusammenhang sind viele Fragestellungen unterschiedlichster Art, wie bspw. die geldpolitische und institutionelle Ausgestaltung der Europäischen Zentralbank, Sinn und Zweck der Konvergenzkriterien für den Beitritt zur Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion, die Festlegung der Parität des Euros gegenüber dem Dollar oder inwieweit die Mitgliedsländer der Europäischen Währungsunion den Anforderungen eines optimalen Währungsraumes entsprechen, behandelt und in wissenschaftlichen und praktischen Fachkreisen diskutiert worden. Dabei fand der Umstand, dass nicht alle der Europäischen Union angehörenden Länder sofort der Europäischen Währungsunion beitreten werden oder können, bzw. wie im Rahmen der Erweiterungsverhandlungen der Europäischen Union neue Mitgliedsländer an die Europäische Währungsunion herangeführt und deren Wechselkurse an den des Euro angebunden werden sollen, weniger Beachtung.

In diesem Buch wird dazu ein Modell vorgestellt, welches unter Berücksichtigung der mit dem Europäischen Wechselkursmechanismus II (WKM II) verfolgten Ziele, ein Gelingen der Wechselkursbeziehungen zwischen der Europäischen Währungsunion und den übrigen EU-Mitgliedsstaaten und Ländern, die sich um den Beitritt zur Europäischen Union bewerben, gewährleistet. Im Anschluss daran wird der Europäische Wechselkursmechanismus II, wie er am 16. Juni 1997 vom Europäischen Rat beschlossen wurde, vorgestellt und auf die Unterschiede zwischen dem erarbeiteten Modell und der tatsächlichen Ausgestaltung des WKM II eingegangen, um daraus möglicherweise resultierende Probleme zu diskutieren.

Dies erfolgt vor dem Hintergrund einer ausführlichen Analyse und Beurteilung des seit 1978 die Wechselkursbeziehungen zwischen den Mitgliedsländern der Europäischen Union regelnden Europäischen Währungssystems (EWS), um unter Berücksichtigung seiner Schwächen und Fehler ein neues, für die neue Funktion geeignetes Wechselkurssystem, den WKM II, zu entwickeln.



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