Doktorarbeit: Worst-Case-Analysen des Ausfallrisikos von Finanzderivaten unter Berücksichtigung von Markteinflüssen

Worst-Case-Analysen des Ausfallrisikos von Finanzderivaten unter Berücksichtigung von Markteinflüssen

Finanzmanagement, Band 1

Hamburg , 216 Seiten

ISBN 978-3-8300-0121-8 (Print)

Zum Inhalt

In diesem Buch wird eine neuartige Methodik vorgestellt, mit der das Kreditrisiko eines Portfolios von ausfallgefährdeten Finanzkontrakten abgeschätzt werden kann. Dabei werden insbesondere marktabhängige Finanzderivate wie OTC-Optionen und Swaps betrachtet. Das Ziel ist die Bestimmung des Eigenkapitals, das das Portfolio gegen Kreditausfälle auch in „Worst-Case“-Marktsituationen absichern soll. Der Einfluss von Marktvariablen wie z.B. des Zinsniveaus auf das Kreditrisiko wird besonders sorgfältig diskutiert.

Die Arbeit behandelt zuerst die Qualifizierung des erwarteten Kreditverlustes des Portfolio in einer vorgegebenen Marktsituation. Anschließend werden Risikomaße entwickelt, die das Eigenkapital bestimmen, das auch in „Worst-Cases“ ausreichend ist. Diese Risikomaße werden mit dem klassischen Value-at-Risk-Maß eingehend verglichen: Das „Worst-Case“-Eigenkapital wird durch das Value-at-Risk-Maß deutlich unterschätzt. Dagegen messen die neu entwickelten Maße das stark erhöhte Risiko für große Kreditverluste zuverlässig.

In einer ausführlichen numerischen Studie wird das Ausfallpotential eines Beispielportfolios quantitativ untersucht. Unter anderem folgt, dass die im Risikomanagement übliche Annahme der Unabhängigkeit von Markt- und Kreditrisiken gerade in extremen Marksituationen nicht gültig ist, da durch die volatilen Marktvariablen ein stark erhöhtes Kreditrisiko induziert wird.

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