Lebenserinnerung: Lebenserinnerungen eines Hochschullehrers
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Lebenserinnerungen eines Hochschullehrers

Lebenserinnerungen, Band 19

Hamburg , 154 Seiten

ISBN 978-3-8300-0063-1 (Print)

Zum Inhalt

Dem Autor war es vergönnt, einen großen Teil des 20. Jahrhunderts zu erleben, in seinem Beruf als Hochschullehrer, Klinikdirektor, Dekan, Präsident von Fachgesellschaften, als Autor, Herausgeber und Berater sogar ein kleinwenig mitzugestalten. Seine Erfahrungen und Erlebnisse hat er zusammengetragen, keineswegs eine humorlose Aufzeichnung von Daten und Erlebnissen. Sicher werden auch sehr ernste Fakten angesprochen und diese aus seiner Sicht, mit gesundem Menschenverstand kritisch betrachtet. Krieg bedeutete für ihn die Legalisierung der Vernichtung menschlichen Lebens und es gab seit 1939 kaum einen Tag, an dem auf der ganzen Welt Frieden geherrscht hat. Eine Folge war die Flucht des Hochschullehrers in sein Fach.

Lehre und Forschung waren seine Aufgaben. Er wusste, dass er seinen Beruf den Studenten verdankt, dass für die Mehrzahl der Studenten das Studium der Vorbereitung auf ihren späteren akademischen Beruf diente und dass er für die Weiterentwicklung seines Faches mitverantwortlich ist.

In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts mussten sich die Hochschullehrer mit den durch die Studenten ausgelösten Sturm- und Drangzeiten der Universität auseinandersetzen, mit dem Verlust einer manchmal übertriebenen Autorität der Ordinarien. Politische Entscheidungen erschwerten seine Arbeit, auf vielen Gebieten funktionierte der Staat die Universitäten zu Dienstleistungsbetrieben um. Die Gefahr, dass Lust in Frust umschlägt, bestand durchaus, obwohl es auf seinem Gebiet, der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde gerade die Studenten waren, die er stets mit Freude unterrichtet hat.

In 50 Jahren Lehrtätigkeit haben sich dabei viele Anekdoten ereignet, die zum Schmunzeln Anlass geben und über die berichtet wird. Sein Leben zu gestalten bedeutet, dass man sich auch die Erfahrungen anderer zu Nutze macht. Vielleicht kann das Büchlein dazu beitragen. Es wendet sich an Hochschullehrer und solche, die es werden wollen, an Studenten, an Kollegen - wobei er jenen, mit denen er ein Stück seines Lebens gemeinsam gehen durfte und von denen er lernen konnte, besonders dankbar ist - an seine Schüler und alle, in deren Leben Zähne eine Rolle spielen, denn am Zahnarzt kommt keiner vorbei.

Ihr Werk im Verlag Dr. Kovač

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