Doktorarbeit: Bankfranchising als Organisationsform für die genossenschaftliche FinanzGruppe in Deutschland

Bankfranchising als Organisationsform für die genossenschaftliche FinanzGruppe in Deutschland

Schriftenreihe innovative betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis, Band 564

Hamburg , 514 Seiten

ISBN 978-3-339-13294-9 (Print)
ISBN 978-3-339-13295-6 (eBook)

Zum Inhalt

Franchising ist eine Organisationsform, die u. a. in der Systemgastronomie oder in der Fitnessindustrie allgegenwärtig ist. Hierbei setzt der Franchisenehmer eine vom Franchisegeber stammende Geschäftsidee bzw. ein Konzept in Form einer konkreten Unternehmung um.

Bei Kreditinstituten ist diese Organisationsform fast gänzlich unbekannt. Dies wird auch durch die geringe wissenschaftliche Durchdringung des Phänomens Bankfranchising bestätigt. Dabei liegen die Vorteile des Bankfranchisings auf der Hand: Ein unternehmerischer Fokus, regionale Nähe und variable Kostenstrukturen kennzeichnen diese Organisationsausprägung. Vor allem für ländliche Regionen kann Bankfranchising eine spannende Alternative sein. Dies zeigt der Blick in andere europäische Länder, in denen das Franchising von Bankfilialen bereits seit Jahren etabliert ist.

Mithilfe von Bankfranchising können stationäre Vertriebsstandsorte auch in Zeiten stetig steigender Digitalisierung aufrechterhalten werden. Somit werden vorzugsweise Kunden erreicht, die sich der Digitalisierung ihrer Bankdienstleistungen entsagen. Da eine Vielzahl von Volks- und Raiffeisenbanken ausschließlich in ländlich geprägten Strukturen agiert, kann die Organisationsform des Bankfranchisings eine mögliche Lösung für den Strukturwandel sein.

Dennoch wird kaum eine Organisationsform so kontrovers diskutiert wie das Franchisemodell im Genossenschaftssektor. Auch hier lohnt sich ein Blick ins Ausland: So hat u. a. die niederländische Rabobank ihre Organisationsform in den letzten Jahren stetig zentralisiert.

Im vorliegenden Buch werden die Vor- und Nachteile des Bankfranchisings diskutiert. Ein Blick ins europäische Ausland reichert die Erkenntnisse an. Weiterhin findet die Modellkonstruktion der genossenschaftlichen FinanzGruppe als Franchisesystem statt. An sehr konkreten Beispielen wird gezeigt, wie Bankfranchising auch auf Produktebene funktionieren kann.

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