Forschungsarbeit: Die Unterbeteiligung
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Die Unterbeteiligung

Eine rechtsvergleichende Untersuchung unter Berücksichtigung des deutschen, schweizerischen und des türkischen Rechts

Schriften zum Handels- und Gesellschaftsrecht, Band 251

Hamburg , 152 Seiten

ISBN 978-3-339-12678-8 (Print)
ISBN 978-3-339-12679-5 (eBook)

Zum Inhalt

Jede Person kann ein Interesse daran haben, einer Gesellschaft als Gesellschafter durch die Übertragung von Gesellschaftsanteilen beizutreten oder einen Gewinn zu erzielen, indem sie ihren aktuellen Anteil an eine andere Person überträgt. Das Hauptproblem tritt auf, wenn die Übertragung von Gesellschaftsanteilen nicht möglich oder wenn die Übertragung durch den Gesellschaftsvertrag eingeschränkt ist.

Die Unterbeteiligung wird als eine Erscheinungsform gekennzeichnet, eine mittelbare Beteiligung an einem Gesellschaftsanteil. Darunter ist zu verstehen, dass ein Gesellschafter der Hauptgesellschaft einen Unterbeteiligten an seinem Gesellschaftsanteil beteiligt und der Unterbeteiligte eine bestimmte Gegenleistung erbringt. Eine Unterbeteiligung kann auch zum Zweck der Kapitalbeschaffung für die Gesellschaft eingerichtet werden. Vorteilhafter als die Kapitalerhöhung durch den Eintritt neuer Gesellschafter ist, das Kapital durch Unterbeteiligung zu erhöhen.

Diese Art der Strukturierung findet man in Startup-Unternehmen. Auf diese Weise schaffen Startup-Unternehmen, die in der Regel mit einem kleinen Kapital gegründet wurden, sowohl die Kapitalbeschaffung als auch einen Anreiz für die Mitarbeiter.

Das deutsches, schweizerisches und türkisches Recht befinden sich zwar im des römisch-germanischen Rechtskreises und enthalten ähnliche Regelungen zur Unterbeteiligung, aber die türkische Literatur hat der Unterbeteiligung bisher kaum jemals Beachtung gesenkt. Gleichzeitig erschwert die schnelle, formlose und vertrauliche Gründung der Unterbeteiligung die Sammlung von Materialien. Deswegen ist das erste Ziel, das deutsche und das schweizerische Recht bezüglich der Unterbeteiligung zu vergleichen, damit eine Perspektive auf das türkische Recht gegeben werden kann.

Für eine rechtsvergleichende Forschung zu diesem Thema ist es notwendig, den Lebenszyklus dieser Rechtsform von der Gründung bis zur Auflösung zu betrachten. Zunächst wird die historische Entwicklung der Unterbeteiligung erörtert und eine allgemeine Definition erstellt, um sie von anderen ähnlichen Rechtsbeziehungen zu unterscheiden. Auch die Motive für die Gründung der Unterbeteiligung und ihre Erscheinungsformen werden beschrieben. Im zweiten Teil werden die Entstehung der Unterbeteiligung, die Verhältnisse der Haupt- und Unterbeteiligten sowie Rechte und Pflichten der Gesellschafter dargelegt.

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