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Doktorarbeit: Gewalt und Delinquenz männlicher Jugendlicher im Fokus von Prävention und Intervention

Gewalt und Delinquenz männlicher Jugendlicher im Fokus von Prävention und Intervention

Erstauffälligkeit – Strafrechtliche Reaktion – Nachbetreuung

Sozial­päda­gogik in Forschung und Praxis, Band 35

Hamburg 2014, 248 Seiten
ISBN 978-3-8300-7969-9

Rezension

, 2.2.2015

» [...] Mit dem besprochenen Band wird ein guter Überblick und eine interessante Informationssammlung geboten.[...] «

Delinquenz, Devianz, Gewalt, Intervention, Jugendhilfe, Jugendliche, Jugendstrafvollzug, Prävention, Resozialisierung, Sozialpädagogik

Zum Inhalt

Gewalttaten von männlichen Jugendlichen sind in den letzten Jahrzehnten regelmäßig Teil der gesellschaftlichen und gesellschaftspolitischen Diskussion geworden. Besondere Aufmerksamkeit erfährt das Thema der Jugendgewalt immer dann, wenn Medien über Prügelattacken von Jugendlichen in der Öffentlichkeit oder von Quälereien in Jugend­strafanstalten berichten. Hierbei wird deutlich, dass juvenile Gewalttäter ihr Verhalten auch innerhalb der Strafanstalt nicht ändern. Der Umstand, dass mehr als jeder zweite jugendliche Prisonär im Anschluss an eine Jugendstrafe erneut straffällig wird, markiert hierbei den Punkt des Kreislaufes, an dem die Gewalt von vorne beginnt, und wirft die Frage auf, warum trotz des seit den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts immens gestiegenen Angebots an Gewaltpräventions­maßnahmen dieser Kreislauf häufig nicht durchbrochen werden kann.

Der Leser erhält einen umfassenden Überblick darüber, was unter Jugendgewalt zu verstehen ist, welche personalen und strukturellen Bedingungs- und Wirkungszusammenhänge zu juvenilen Gewalt­handlungen führen und welche Präventions- und Interventionsmaßnahmen in der Reaktion auf gewalttätiges Verhalten von staatlicher und nichtstaatlicher Seite initiiert werden. Im Fokus stehen hierbei die Bereiche der Präventionsmaßnahmen vor, während und im Anschluss an eine Jugendstrafe, die in ihrem Wirkungsgehalt vor dem Hintergrund der Entstehungsbedingungen von jugendlichen Gewalthandlungen geprüft werden.

Auf der Basis dieses wissenschaftlichen Ertrages wird schließlich ein Präventionsmodell entwickelt, das alle Phasen der Gewalttäterbehandlung umfasst. Es stellt einen Handlungsrahmen für Institutionen dar, die auf gewalttätiges Verhalten von männlichen Jugendlichen reagieren, das keine strafrechtlichen Konsequenzen nach sich zieht, wie auch für solche Institutionen, die im justiziablen Bereich agieren, und jene, die mit der Nachbetreuung von jugendlichen Gewalttätern im Anschluss an eine Haftstrafe befasst sind.

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