Lebenserinnerung: Spiel und Pflicht

Spiel und Pflicht

Hautarzt und Hochschullehrer, Soldat, Sammler und Schriftsteller

Lebenserinnerungen, Band 11

Hamburg 1999, 433 Seiten
ISBN 978-3-86064-938-1 (Print)

Rezension

Wer Theodor Nasemann kennt, erlebt hier [...] die barocke Fülle dieses großen Arztes.

Adolf Friedrich Holstein, in:
UKE-Zeitung, Dezember 1999

Autobiografie, Dermatologie, Erinnerungen, Hautklinik Frankfurt a.M., Hochschule, Lebenserinnerungen, Professor, Universität Hamburg, Universitätsklinik Eppendorf

Zum Inhalt

Theodor Rudolf Karl Nasemann war bis zu seiner Emeritierung am 1. Oktober 1988 Leiter der Universitäts-Hautklinik in Hamburg-Eppendorf. Von 1969 bis 1978 war er Ordinarius für Dermatologie und Direktor der Universitäts-Hautklinik in Frankfurt am Main. Bis 1999 stammen aus der Feder des Autors etwa 500 Publikationen, eine Reihe von Lehrbüchern, Monographien und Handbuchartikeln.

Er war mehrere Jahre hindurch Vorsitzender der Südwestdeutschen, der Nordwestdeutschen und der Hamburger Dermatologen, unternahm viele Reisen und erhielt zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen. Im Dezember 1984 wurde er zum Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher „Leopoldina“ gewählt.

Seine Hobbies sind neben dem Studium der Geschichte die Ölmalerei und die Lyrik. Im Laufe der letzten zwanzig Jahre erschienen mehrere Lyrik-Bände und Almanache (z.B. „Sonne auf unseren Wegen“) und der „Immergrüne Diwan“, eine Anthologie zu Sentenzen von Michel de Montaigne.

Die Autobiographie „Spiel und Pflicht“ reicht mit ihren Aufzeichnungen bis in das Jahr 1998, erfasst also den Zeitraum von 75 Jahren eines bunten Lebens: Krieg und Frieden, Lehrjahre und ärztlicher Alltag, Tod und Geburt, didaktische Ambitionen und Forschungstätigkeit, Reisen und Lektüre, die Hobbies und das Einwirken der Natur. Diese Dialektik will der Gegensatz von Spiel und Pflicht ausdrücken.

Friedrich von Schiller schrieb einmal:
"Die Tätigkeit des Künstlers - (und man darf wohl erweitern: auch des Wissenschaftlers) - ist wie ein Spiel. Nur wenn der Mensch spielt, ist er frei. Er macht dann seine eigenen Gesetze.“



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