: Statistische Programmanalyse zur Unterstützung der Wartung objektorientierter Applikationen

Statistische Programmanalyse zur Unterstützung der Wartung objektorientierter Applikationen

Forschungsergebnisse zur Informatik, Band 43

Hamburg , 172 Seiten

ISBN 978-3-86064-870-4 (Print)

Zum Inhalt

Heute stellen Softwaresysteme in vielen Unternehmen beachtliche Vermögenswerte dar. Ihre Funktionen sind unverzichtbar für betriebliche Abläufe. Neuentwicklung und Ablösung bestehender Software würde größere Risiken mit sich bringen, als die Wartung bestehender Software. Diese Situation macht eine verbesserte Unterstützung der Softwarewartung durch entsprechenden Methoden und Werkzeuge immer dringlicher. Mit der Ausbreitung der Objektorientierung stellt sich die gleiche Frage, wie objektorientierte Software zu warten sind. Das Buch beschäftigt sich mit der Wartungsunterstützung für objektorientierte Applikationen durch statische Programmanalyse.

Ein Programmierer muss ein Programm verstehen, bevor er das Programm warten kann. Er muss eine gewünschte Änderung im Programm lokalisieren, mögliche Auswirkungen der Änderung auf andere Programmteile identifizieren, die Änderung durchführen sowie den Test vorbereiten und eventuell durchführen. Für diese Wartungsaufgaben benötigt man sowohl genaue Informationen des gewarteten Programms als auch maschinelle Unterstützung.

Für objektorientierte Programme in dynamisch typisierten Sprachen wie SMALLTALK setzt der Verfasser zur Ermittlung von Programminformationen eine neue statische Analysetechnik ein, die auf constraintbasierter Typinferenz beruht. Diese Arbeit baut einen Rahmen zur statischen Flussanalyse für objektorientierte Programme auf, beschreibt eine Implementierung dieses Rahmens mit Rücksicht auf alle SMALLTALK-Konstrukte. Zwei neue Ansätze zum Navigieren in Applikationen und zur Auswirkungsanalyse von Änderungen werden präsentiert. Den beiden Ansätzen liegen die von der Flussanalyse gelieferten präzisen Programminformationen, insbesondere semantische Beziehungen zwischen verschiedenartigen Programmkomponenten, zugrunde. Mit Hilfe der Programmanalyse wird die automatische Konvertierung eines Programms in Hypertext ohne Programmtransformation realisiert. Die Auswirkungsanalyse gibt eine Übersicht über die Struktur und Zusammenhänge eines Programms. Auf Details des Programms geht das Navigationswerkzeug ein. Die zwei sich ergänzenden Ansätze werden auf Basis von Hypertext- und Graphentechniken in einem Wartungswerkzeug, Applikation-Explorer, integriert.

Ihr Werk im Verlag Dr. Kovač

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