: Analyse sektoraler und regionaler Entwicklungen der Schweineproduktion in Nordrhein-Westfalen

Analyse sektoraler und regionaler Entwicklungen der Schweineproduktion in Nordrhein-Westfalen

Bestimmungen, Strukturen und Tendenzen

Schriftenreihe agrarwissenschaftliche Forschungsergebnisse, Band 4

Hamburg 1996, 230 Seiten
ISBN 978-3-86064-448-5 (Print)

Agrarverbundsystem, Agrarwissenschaft, Betriebsgröße, Konzentrationsmessung, Nordrhein-Westfalen, Organisationsstruktur, Schweinemast, Schweineproduktion, Standortfaktoren

Zum Inhalt

In Nordrhein-Westfalen ist die Agrarwirtschaft durch eine herausragende Rolle der tierischen Veredlungsproduktion geprägt. Insbesondere die in der Statistik ausgewiesenen Schweinebestände resultieren aus einem Wandlungsprozess, der zum Ausbau der Hochburgen in Westfalen-Lippe geführt hat. Parallel dazu haben sich auch die Organisationsstrukturen in der gesamten Produktionskette stark verändert und mündeten teilweise in Verbundsysteme. Ursächlich sind hierfür unter anderem die zunehmende Globalisierung der Agrarmärkte, agrartechnologische Entwicklungen, gesetzliche Restriktionen sowie Konzentrationsprozesse in der Lebensmittelindustrie. Aber auch zwischen den einzelnen Schwerpunktgebieten bestehen Strukturunterschiede, die in der Statistik so nicht ausgewiesen sind.

Diese Untersuchung stellt einprägsam dar, mit welcher Gewichtung verschiedene Faktoren das Strukturbild beeinflussen. Gleichzeitig zeigen Detailuntersuchungen, dass es auch sektoral zu einer Verlagerung der Bestände in flächenstärkere Betriebe gekommen ist. Es wird offengelegt, mit welchem Gewicht einzelne Faktoren auf das Strukturbild einwirken. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt also in den regionalen und sektoralen Strukturveränderungen der Schweineproduktion, die differenziert offengelegt werden. Dabei ist die Flächenausstattung der Betriebe wesentliches Analysekriterium der Untersuchung. Auch die gleichzeitig ablaufenden organisatorischen Veränderungen werden kritisch hinterfragt.

Während zahlreiche Strukturuntersuchungen über das nördlich angrenzende Veredlungszentrum im Weser-Ems-Gebiet vorliegen, mangelte es für Nordrhein-Westfalen bisher an einer umfassenden Analyse.



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