: Untersuchungen zur Validität des Baumtests (Koch) für die Diagnostik der Hirnorganisation bei Erwachsenen

Untersuchungen zur Validität des Baumtests (Koch) für die Diagnostik der Hirnorganisation bei Erwachsenen

HIPPOKRATES – Schriftenreihe Medizinische Forschungsergebnisse, Band 25

Hamburg , 248 Seiten

ISBN 978-3-86064-204-7 (Print)

Zum Inhalt

Im Rahmen dieser Arbeit beschäftigt sich die Autorin mit dem Baumtest nach Koch. Dieser Test wird in der Schweiz regelmäßig angewendet, während er beispielsweise in Deutschland oft, in den USA hingegen gar nicht eingesetzt wird. Grund hierfür mag die Tatsache sein, dass die Interpretation stärker intuitiv ausfällt als bei anderen Tests.

Diese Arbeit stellt einen Beitrag zur empirischen Validierung des Baumtests dar. Dazu soll untersucht werden, ob dieser Test wichtige Informationen zur Diskrimination zwischen hirnorganisch beeinträchtigten und hirnorganisch unauffälligen Personen liefert. Um sich bei den Interpretationen der Testergebnisse weniger auf Intuition stützen zu müssen, wendet die Autorin zwei Kriterien an: schädelcomputerische Befunde und klinische neurologisch-psychiatrische Befunde des hirnorganischen Allgemeinsyndroms.

Die Probanden wurden in vier Gruppen aufgeteilt, um ein gesichertes Ergebnis bezüglich der Aussagefähigkeit des Tests zur Hirnorganizität zu ermöglichen. Eine Expertin wertete den Baumtest „intuitiv“ in Bezug auf den hirnorganischen Zustand aus, während Laien mit Hilfe eines Polaritätenprofils verschiedene Merkmalspolaritäten und auch Einzelmerkmale erfassten.

Der Baumtest erwies sich als mögliches Screening-Verfahren zur frühen Diagnostik der Hirnorganizität. Sowohl die merkmalsorientierte Interpretation als auch die intuitive Auswertung führten zu guten Ergebnissen.

Ihr Werk im Verlag Dr. Kovač

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