Dissertation: Der Dopingarzt

Der Dopingarzt

Eine strafrechtliche Untersuchung

Medizin­recht in Forschung und Praxis, Band 55

Hamburg 2018, 422 Seiten
ISBN 978-3-8300-9516-3

Abrechnungsbetrug, Antidoping, Antidopinggesetz, Arzneimittelstrafrecht, Arzt, Arztstrafrecht, Betäubungsmittelstrafrecht, Doping, Dopingarzt, Körperverletzung, Medizinrecht, Medizinstrafrecht, Strafrecht, unrichtige Gesundheitszeugnisse

Zum Inhalt

Die Dissertation „Der Dopingarzt im Strafrecht – Eine strafrechtliche Untersuchung“ befasst sich mit den strafrechtlichen Risiken, denen sich Ärzte ausgesetzt sehen, die Sportler behandeln oder beraten. Hierbei liegt der Fokus nicht nur auf Sportmedizinern, die Spitzensportler behandeln, sondern untersucht wird auch die Situation von Hausärzten, die in Situationen geraten können, in denen sie nicht mehr nur die Aufgabe des Heilens inne haben, sondern in denen ihnen auch die Aufgabe der Leistungsoptimierung zukommt.

Zunächst wird die Problematik bezüglich des so häufig in der Öffentlichkeit verwendeten Begriffes „Dopingarzt“ aufgezeigt. Zur genauen Darstellung dieses Begriffes und als Voraussetzung für den zweiten Teil erfolgt eine kurze Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Dopingdefinitionen. Des Weiteren wird der Frage nachgegangen, welche Berührungspunkte seitens der Ärzte im Zusammenhang mit dem Doping überhaupt bestehen können.

Der zweite Teil beginnt mit einer Untersuchung der Strafbarkeit des Arztes nach dem am 01.01.2016 in Kraft getretene AntiDopG. Im Anschluss werden die Straftatbestände des Arzneimittelgesetzes (AMG) und des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) sowie die Straftatbestände des StGB insbesondere der §§ 223 ff. StGB aber auch klassische Straftatbestände des Arztstrafrechts, wie die Verletzung von Privatgeheimnissen (§ 203 StGB), der Abrechnungsbetrug (§ 263 StGB), die Untreue (§ 266 StGB) oder das Ausstellen unrichtiger Gesundheitszeugnisse (§ 278 StGB), einer genauen Untersuchung unterzogen.

In einem dritten Teil werden dann die möglichen „Rechtsfolgen“ aufgeführt. Hierbei werden auch die, neben den strafrechtlichen, für die betroffenen Ärzte oftmals als schwerwiegendere Folgen aufgefassten, weiteren berufsrechtlichen Konsequenzen dargestellt.



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