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Dissertation: Moot Courts in der britischen und deutschen Juristen­ausbildung

Moot Courts in der britischen und deutschen Juristen­ausbildung

Studien zur Rechts­wissen­schaft, Band 329

Hamburg 2014, 244 Seiten
ISBN 978-3-8300-8010-7

Disputation, ELSA Deutschland Moot Court, Juristenausbildung, Lehrmethode, Mannheimer Zivilrechts-Moot-Court, Moot Court, Rechtswissenschaft, Rhetorik, Simulation, The English-Speaking Union/Essex Court Chambers National Mooting Competition, The Weekly Law Reports Mooting Competition, The Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot, Ulrich Falk

Zum Inhalt

Diese Untersuchung behandelt erstmals umfassend den Einsatz von „Moot Courts“ in der britischen und deutschen universitären Juristenausbildung. Ihre Erkenntnisse sind für Universitäten, Veranstalter und Studenten gleichermaßen von Interesse. Universitäten bietet diese Abhandlung eine Hilfestellung für die Aufnahme von „Moot Courts“ in das Lehrangebot, Veranstalter mögen ihren „Moot Court“ gegebenenfalls modifizieren und Studenten können sich bewusst für oder gegen die Teilnahme an einer bestimmten Veranstaltung entscheiden und dadurch die Entwicklung auf dem Lehrmarkt beeinflussen.

Die Ausarbeitung beginnt mit einer begrifflichen Auseinandersetzung mit „Moot Courts“. Es folgen eine Bestandsaufnahme und eine Zusammenschau.

Im Rahmen des ersten Themenkomplexes wird untersucht, um welche Art von Unterrichtsform es sich bei einem „Moot Court“ handelt. Dabei werden die Merkmale von Simulationsveranstaltungen und Debatten für eine Begutachtung herangezogen und ein eigener Prüfungsmaßstab entwickelt. Der erste Komplex endet mit der Darstellung, wie ein „Moot Court“ im Idealfall durchgeführt werden sollte.

Für die daran anschließende Bestandsaufnahme wurden im Jahr 2010 über 100 Fragebögen an britische und deutsche Universitäten versendet. Mehr als 70 Rückmeldungen konnten ausgewertet werden. Dieses Buch stellt im Anhang sowohl die Fragen als auch die Antworten zur Verfügung. Überdies hat der Verfasser zahlreiche Veranstaltungen als Beobachter besucht. Bei der Auswertung der englisch- und deutschsprachigen Fachliteratur wurden auch Regelwerke und Unterrichtsmaterialien einzelner Veranstaltungen und Module aus dem genannten Zeitraum herangezogen. Aufgabenstellungen, Regelwerke und Kurshandbücher unterliegen ständigen Überarbeitungsprozessen. Aus diesem Grund entbindet die Lektüre dieses Buchs nicht von der Notwendigkeit, sich mit den Anforderungen einer bestimmten Veranstaltung vertraut zu machen. Dieses Buch schafft hierfür das erforderliche Problembewusstsein. Abschließend werden im Rahmen einer Zusammenschau Einsatzmöglichkeiten für die deutsche universitäre Juristenausbildung herausgearbeitet. Zu diesem Zweck werden zunächst die Vor- und Nachteile von „Moot Courts“ aufgeführt. Anschließend werden Lösungsansätze vorgestellt.



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