Coverabbildung: Doktorarbeit, „Betriebliche Mitbestimmung im Spannungsfeld von Liberalisierung und effektiver Interessenvertretung“ von Nina Weimann-Sandig

Nina Weimann-Sandig Betriebliche Mitbestimmung im Spannungsfeld von Liberalisierung und effektiver Interessenvertretung

Aktivierungspotentiale und Grenzen einer Neugestaltung betrieblicher Mitbestimmung in Stadtwerken. Soziologische Fallstudien

Hamburg 2014, 390 Seiten

Zum Shop eBook-Anfrage

Zum Inhalt

Betriebliche Mitbestimmung rückt zunehmend in den Fokus industrieller Beziehungen. Oftmals ist von einer Verbetrieblichung der Interessensbeziehugen die Rede.

Unternehmen in Deutschland sind heute eingebunden in Zwänge und Mechanismen einer globalisierten Wirtschaft. Das Management gibt diesen Druck an die Betriebsräte weiter. Diese stehen in einer viel stärkeren unternehmerischen Mitverantwortung als früher.

Wie lernen Betriebsräte jedoch mit dieser neuen Verantwortung umzugehen?

Rechtliche Vorgaben über Grenzen und Möglichkeiten betrieblicher Mitbestimmung macht das Betriebsverfassungsgesetz. Dennoch wird betriebliche Mitbestimmung in deutschen Unternehmen höchst unterschiedlich gelebt.

Die vorliegende Studie macht es sich zum Ziel, die veränderten Anforderungen an Betriebsratsarbeit am Beispiel dreier kommunaler Energieversorgungsunternehmen (Stadtwerke) darzustellen. Die Liberalisierung der Energiewirtschaft bildet hierfür den Ausgangspunkt: Hinterfragt wird, welches Gewicht Akteurshandeln, insbesondere das Handeln kollektiver Akteure wie Betriebsräte, vor dem Hintergrund umfassender, mehrdimensionaler und damit nur bedingt steuerbarer struktureller Wandlungsprozesse tatsächlich hat und zukünftig haben kann.

Im Mittelpunkt steht dabei die Erarbeitung eines proaktiven Modells betrieblicher Interessensvertretung, das Chancen der betrieblichen Mitbestimmung aufgreift, Probleme der zunehmenden Verbetrieblichung von Interessensbeziehungen thematisiert und zugleich Raum für die Identitätsbildung von Betriebsräten lässt.

Bibliografische Daten

Autorin Nina Weimann-Sandig
Titel Betriebliche Mitbestimmung im Spannungsfeld von Liberalisierung und effektiver Interessenvertretung
Untertitel Aktivierungspotentiale und Grenzen einer Neugestaltung betrieblicher Mitbestimmung in Stadtwerken. Soziologische Fallstudien
Seiten 390
Erscheinungsjahr 2014
Erscheinungsdatum 23.09.2014
Ort Hamburg
ISBN (Print) 978-3-8300-7926-2
eISBN (eBook) 978-3-339-07926-8
Schriftenreihe SOCIALIA – Studienreihe soziologische Forschungsergebnisse
Band 135

Über Nina Weimann-Sandig

Kontakt zur Autorin

Erwerbungsvorschläge

Sie können Ihrer Bibliothek auch einen Erwerbungsvorschlag für dieses Buch unterbreiten.

Bibliografische Angaben in Zotero importieren-Import

Mit der Browser-Erweiterung Zotero Connector können Sie die auf dieser Seite hinterlegten COinS-Metadaten direkt in Ihre Literaturverwaltung übernehmen.

Weitere Exportformate für Katalogisierung und Zitation

MARC 21

MARC 21 herunterladen

BibTeX

BibTeX herunterladen

RIS (für EndNote, Zotero, Citavi …)

RIS herunterladen