Dissertation: Theaterpädagogik in Rumänien

Theaterpädagogik in Rumänien

Impulse für ein theaterpädagogisches Ausbildungskonzept an der Babes-Bolyai-Universität Cluj-Napoca / Klausenburg (Rumänien) im Rahmen einer bilateralen Kooperation mit der Theaterpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg (Deutschland)

Schriften zur Kunstpädagogik und Ästhetischen Erziehung, Band 10

Hamburg 2012, 166 Seiten
ISBN 978-3-8300-6688-0 (Print & eBook)

Deutsch als Zweitsprache, Didaktik, Didaktisch-methodische Spielkonzepte, Erziehungswissenschaft, Rumänisches Schultheater, SAFARI-Modell, Theaterpädagogik, Theaterpädagogisches Studium, Theaterpädagogische Theorie

Zum Inhalt

Welche Rolle spielt das Theaterspielen für die Entwicklung und Selbstbildung der Heranwachsenden? Inwieweit verfolgt das Schultheater in Rumänien die Ziele der Theaterpädagogik? Welche Kompetenzen brauchen Theaterlehrer und Spielleiter?

Ausgehend von diesen Fragen hat sich die Autorin zum Ziel gesetzt, sowohl die Bedeutung der Theaterpädagogik für die Entwicklung der Spielenden als auch die Bedeutung einer Ausbildung für die Theaterlehrer und Spielleiter zu erläutern.

Die Theaterpädagogik, so wie sie heute verstanden wird, verfolgt die persönliche, soziale und ästhetische Entwicklung der Spielenden und wertet insbesondere die Erfahrungen der Spielenden während des Theaterspiels aus. Die Resultate der Forschungen zum rumänischen Schultheater zeigen, dass das Theaterspiel in Rumänien als Mittel zur Entfaltung der interpretativen, imaginativen und kreativen Fähigkeiten verwendet wird und dass das Ziel des Theaterspiels die Aufführung ist.

Ein weiterer Schwerpunkt der Studie besteht darin, die Bedeutung des Theaterspiels für Heranwachsende zu eruieren. Die Ergebnisse der Interviews, die mit an dem theaterpädagogischen Seminar teilnehmenden Studierenden geführt worden sind, zeigen deutlich, dass das Theaterspielen einen Beitrag sowohl zur Identitätsfindung der Studierenden als auch zu ihrer Ausbildung geleistet hat.

Das Theaterspielen mit Schülern erfordert sowohl theaterpädagogische Kenntnisse als auch Spielleiterkompetenzen, die nur durch eine verantwortliche Fachausbildung erreicht werden können. Das Ziel der Autorin ist es also, ein Curriculum zu realisieren, das einerseits die Persönlichkeit der Studierenden weiterentwickelt sowie deren Ausdrucks- und Darstellungspotenzial ausbildet und andererseits ihre Fähigkeiten und Kompetenzen als Spielleiter entfaltet. Das vorgeschlagene theaterpädagogische Ausbildungskonzept soll zum Einen an den internationalen, insbesondere deutschen theaterpädagogischen Diskurs anknüpfen und zum Anderen die besonderen Voraussetzungen berücksichtigen, die einer Realisierung theaterpädagogischer Ziele in Rumänien derzeit gesetzt sind.



Informationen über das Veröffentlichen wissenschaftlicher Arbeiten.

nach oben