Doktorarbeit: Die Automobilindustrie im Lichte der Transaktionskostentheorie

Die Automobilindustrie im Lichte der Transaktionskostentheorie

Eine Analyse der optimalen Ausgestaltung und Verteilung der Produktion, Forschung und Entwicklung sowie Logistik

Logistik-Management in Forschung und Praxis, Band 29

Hamburg , 542 Seiten

ISBN 978-3-8300-4829-9 (Print)
ISBN 978-3-339-04829-5 (eBook)

Zum Inhalt

Wie kaum eine andere Branche ist die Automobilindustrie durch einen intensiven Wettbewerbsdruck charakterisiert. Um in einer derartigen Konkurrenzsituation effizient agieren zu können, müssen sich die Automobilhersteller eingehend mit den veränderten Rahmenbedingungen auseinandersetzen und Anpassungen in ihren Geschäftssystemen vornehmen. Hierbei rücken – aufgrund ihres immensen Einsparpotenzials – insbesondere unternehmensübergreifende Optimierungen zwischen Hersteller, Zulieferer und Logistikdienstleister in den betrieblichen Funktionsbereichen Produktion, Forschung und Entwicklung sowie Logistik in den Mittelpunkt des Interesses. Vor diesem Hintergrund adressiert die Untersuchung drei auch für die Unternehmenspraxis hochrelevante Fragestellungen:

Zum einen wird geklärt, welche Anpassungsmaßnahmen effektive und effiziente Reaktionen auf die gegenwärtigen Rahmenbedingungen darstellen. Hierzu werden die einzelnen Kontextfaktoren hinsichtlich ihrer Kosten-, Qualitäts- und Zeitwirkungen analysiert und untersucht, inwieweit die verschiedenen Anpassungsmaßnahmen positive Zielbeiträge zur Erreichung der Ziele Kostensenkung, Qualitätssteigerung und Zeitoptimierung leisten.

Zum anderen geht der Autor der Frage nach, in welcher Ausprägungsform die jeweiligen Anpassungsmaßnahmen für verschiedene Beschaffungspositionsgruppen (Einzelteile, Komponenten und Module) effizient angewendet werden können. Er entwickelt ein Modell, welches die Ableitung von Normstrategien ermöglicht, wie die Automobilhersteller ihre Produktions-, Entwicklungs- und Logistiksysteme für unterschiedliche Bezugsobjekte gestalten sollten. Mittels empirisch erhobener Daten wird in diesem Zusammenhang ferner die derzeitige Diskrepanz zwischen theoretisch optimalen und praktisch vorherrschenden Ausprägungen der Anpassungsmaßnahmen analysiert, um den Unternehmen konkrete Empfehlungen anbieten zu können.

Schließlich wird Antwort auf die Frage gegeben, welcher Akteur die Produktion, Entwicklung und Logistik für die Beschaffungspositionen ausführen sollte. Es erfolgt eine Untersuchung, welche Typen von Zulieferern beziehungsweise Logistikdienstleistern sich aufgrund ihrer Eigenschaften in besonderem Maße für die Übernahme des Leistungsumfangs eignen, wenn sich der Fahrzeughersteller für ein Outsourcing entscheidet.

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