Forschungsarbeit: Geheimbünde in Irland 1760–1870

Geheimbünde in Irland 1760–1870

Schriften zur Kulturwissenschaft, Band 76

Hamburg , 150 Seiten

ISBN 978-3-8300-3737-8 (Print)
ISBN 978-3-339-03737-4 (eBook)

Zum Inhalt

Am 10. April 1998 wurde das Good Friday Agreement zwischen der irischen und britischen Regierung vereinbart. Dieses Dokument bedeutete einen Ausweg aus mehreren Jahrhunderten des Terrorismus und der Gefechte zwischen Katholiken und Protestanten. Bäuerliche Geheimbünde im 18. Jahrhundert waren der Ausgangspunkt für den gewaltbereiten Widerstand gegen die britische Herrschaft und gegen die Unterdrückung durch die zumeist protestantische Oberschicht. Das Buch ist eine Einführung in diese Geheimbünde seit 1760 und erzählt die Geschichte der Gewaltkultur in Irland.

Darüber hinaus gibt „Geheimbünde in Irland 1760–1870“ einen Einblick in die Rituale und Strukturen dieser Gesellschaften und Gruppierungen und widmet ein Kapitel speziell dem Faction Fighting. Diese kuriose Mischung aus Sport und Gewalt war bis ins 19. Jahrhundert Bestandteil der Jahrmärkte in den ländlichen Gebieten Irlands und spielte auch bei späteren Geheimbünden eine tragende soziale Funktion.

Zu guter Letzt wird die Entwicklung und der Zustand der Geheimbünde in Irland vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis ins Jahr 2008 beleuchtet. Eine zentrale Rolle nimmt in diesem Zeitraum die Irish Republican Army ein, die bis heute als Symbol der Terrors in der Republik Irland und in Nordirland gilt. Ebenso untersucht das Buch die Bedeutung des irischen Friedensprozesses und der ersten Regierungskoalition zwischen radikalen Protestanten und radikalen Katholiken für zukünftige Generationen.

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