Lizentiatsarbeit: Tod und Sprache: Die Begräbnis-Homilie als tröstender Zuspruch

Tod und Sprache: Die Begräbnis-Homilie als tröstender Zuspruch

Begräbnis-Homilie, Homiletik, Kirchengeschichte, Papst Johannes Paul II, Predigten, Psychologie, Rechtliche Grundlagen für die Homilie, Seelsorge, Spiritualität, Tod, Trauerfälle, Trauerpredigten, Trostbotschaft, Trostverkündigung

Zum Inhalt

Das Werk soll nicht nur eine Reflexion der praktischen Seelsorgearbeit sein, sondern eine Hilfestellung in der Abfassung von Trauerpredigten anbieten. Eine unkomplizierte und praxisorientierte Sprache zeichnet das Werk aus, die es dem Leser angenehm macht, sich mit der nicht leichten Materie auseinanderzusetzen.

Auf dem Hintergrund praktischer Seelsorgserfahrungen – speziell im Bereich der Trauerpredigten – legt der Verfasser eine wissenschaftliche Studie im Fach Homiletik vor. Dabei werden in einem ersten Teil Grundlagen von Tod und Sprache reflektiert und dargestellt. Im zweiten Teil konzentriert sich der Autor auf die Begräbnis-Homilie in ihrer konkreten Situation und im abschließenden dritten Teil steht die Trost spendende Aufgabe der Begräbnis-Homilie im Mittelpunkt.

Dabei ist zu bedenken, dass gerade der Mensch in Grenzsituationen des Lebens, insbesondere bei Trauerfällen, nach einem Wort des Trostes sucht, ja sogar danach verlangt. Diese Grenzsituation(en) des menschlichen Lebens und die zunehmende Entfernung im kirchlichen Bereich machen es unumgänglich, dass ein Prediger bei einer Begräbnis-Homilie nach Möglichkeiten sucht, Botschaften des Trostes an die trauernden Hinterbliebenen zu richten. Gleichwohl weiß jeder, der mit dieser Aufgabe konfrontiert ist, dass gerade in der heutigen Zeit ein Trauernder nach solchen Worten verlangt, es aber sehr schwierig ist, solche Botschaften zu vermitteln, denn das Thema von Tod und Sterben wird in der Gesellschaft mehr und mehr tabuisiert. Wenn man bedenkt, dass jeder Mensch täglich mit dem Phänomen des Todes konfrontiert ist – bedingt durch die Meldungen der Medien – aber dann, wenn es im eigenen Familienkreis eintritt, damit nicht umzugehen vermag, ist es umso notwendiger, Hilfen für eine gelingende Verkündigung der Trostbotschaft anzubieten.

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