Dissertation: Partnerschaft und kindliche Behinderung

Partnerschaft und kindliche Behinderung

Eine empirische Untersuchung mit Implikationen für die Beratungspraxis

Studien zur Familienforschung, Band 18

Hamburg , 278 Seiten

ISBN 978-3-8300-2439-2 (Print)
ISBN 978-3-339-02439-8 (eBook)

Rezension

[...] Zugleich wird angesichts der Kürzungen öffentlicher Mittel umso mehr deutlich, wie wichtig die präventiven und supportiven Dienste der (nicht nur!) kirchlichen Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen sein können. [...]
Mit ihren unterschiedlichsten informellen Unterstützungssystemen und professionellen psycho-sozialen Diensten tragen sie bei zu einer „Zivilisation der Liebe“, welche Elternpaare mit einem behinderten Kind im Bewältigen der täglichen Lasten ganz prosaisch miteinander zu leben versuchen. Es ist kein geringes Verdienst von W.s Studie, ihre besondere Wirklichkeit stärker bewusst zu machen und ihrer besseren beraterischen Unterstützung zu dienen.
De processibus matrimonialibus, DPM 14/2007

Zum Inhalt

Eltern behinderter Kinder sind vielfachen Belastungen ausgesetzt: Sie müssen die Behinderung ihres Kindes emotional verarbeiten, erhöhte Anforderungen an die Alltagsorganisation bewältigen, Vorurteile und Ausgrenzung überwinden und mit gesellschaftspolitisch bedingten Einschränkungen leben.

Wie gelingt es den Eltern angesichts dieser Herausforderungen, eine stabile und zufrieden stellende Partnerschaft zu erhalten? Was erleben die betroffenen Mütter und Väter selbst als hilfreich? Welche Verhaltensweisen zur Bewältigung der Behinderung stehen mit einer gelungenen Paarbeziehung in Zusammenhang?

In diesem Buch werden die Ergebnisse einer Untersuchung an 42 Elternpaaren mit einem körperbehinderten Kind dargestellt und auf dem Hintergrund verschiedener theoretischer Modelle zu Stress und Partnerschaft diskutiert.

Obwohl sich das Buch mit den herausgearbeiteten Richtlinien für die Beratungspraxis vorrangig an Fachleute wendet, werden auch betroffene Eltern wichtige Anregungen zur Stärkung ihrer Partnerschaft darin finden.

Petra Wagatha ist Diplom-Psychologin und Familientherapeutin (DGSF). Sie berät Familien mit behinderten Kindern im Integrationszentrum für Cerebralparesen ICP München.

Ihr Werk im Verlag Dr. Kovač

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