Forschungsarbeit: Kommunale Entscheidungsprozesse in Einheitsgemeinden

Kommunale Entscheidungsprozesse in Einheitsgemeinden

Auswirkungen der Gemeindegebietsreform auf den kommunalen Entscheidungsprozess in den neuen Einheitsgemeinden im Land Brandenburg

POLITICA – Schriftenreihe zur politischen Wissenschaft, Band 65

Hamburg , 148 Seiten

ISBN 978-3-8300-2078-3 (Print)
ISBN 978-3-339-02078-9 (eBook)

Zum Inhalt

Im Rahmen der Gemeindegebietsreform wurden in Brandenburg zahlreiche Ämter aufgelöst und neue Einheitsgemeinden gebildet. Durch die damit verbundene Neugliederung von Gemeinden haben sich auch die Entscheidungsstrukturen innerhalb der betroffenen Gemeinden verändert. Wie diese Veränderungen aussehen und wie sie sich auf den kommunalen Entscheidungsprozess auswirken, wird in diesem Buch durch eine empirisch-deskriptive Bestandsaufnahme untersucht.

Im Mittelpunkt steht dabei die Untersuchung der wichtigsten Akteure und Akteursgruppen, die an den Entscheidungen innerhalb der Gemeinde beteiligt sind: hauptamtlicher Bürgermeister, Verwaltung, Gemeindevertretung, Ortsbürgermeister/Ortsbeirat und Bürger. Im Zuge der Datenerhebung wurden 43 hauptamtliche Bürgermeister interviewt. Ihre Aussagen bilden die Basis für den empirischen Teil dieses Buches.

Durch diese empirische Untersuchung wird deutlich, wie sich die Einflussmöglichkeiten der einzelnen Akteure im Vergleich zum ehemaligen Amt verändert haben und welche Position sie im Entscheidungsprozess einnehmen. Besonders interessant sind dabei die Strategien, die einzelne Ortsteile entwickelt haben, um sich Einflussmöglichkeiten auf den kommunalen Entscheidungsprozess zu sichern.

Über den kommunalen Entscheidungsprozess hinaus gibt das Werk auch einen Überblick über wichtige Aspekte der kommunalen Selbstverwaltung sowie über die Gemeindegebietsreform in Brandenburg.

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