Martin Döring „Wir sind der Deich“: Zur metaphorisch-diskursiven Konstruktion von Natur und Nation
Hamburg 2005, 336 Seiten
Zum Inhalt
Metaphern haben für das Verständnis von Umweltthemen eine konstituierende und sinnstiftende Funktion. Gerade in der hier durchgeführten ökokritischen Diskursanalyse der Presseberichterstattung über Flußüberschwemmungen in Deutschland und Frankreich zeigt sich, wie Metaphern und Metaphernsysteme kulturell kon- und divergierende ‘Natur-Kulturen‘ und Verbindungen von Natur und Nation konstruieren.
Der Band eröffnet Einblicke in vier wichtige Metaphern-Paradigmen des 20. Jahrhunderts und ihre begrifflichen Überschneidungen, die im weiteren Verlauf des Buches zu einer sprachökologisch-diskursiven Theorie der Metapher zusammengeführt werden. Diese Theorie wird anhand eines deutsch-französischen Pressekorpus erprobt – vornehmlich die Berichterstattung zur Oderflut 1997 – und mit aktuellen Fragestellungen aus der soziologischen Umweltforschung verknüpft.
Abschließend werden die Möglichkeiten einer Veränderung in der Politik der Natur erörtert, für die allerdings ein Wandel in der Natur der Politik notwendig ist.
Bibliografische Daten
| Autor | Martin Döring |
| Titel | „Wir sind der Deich“: Zur metaphorisch-diskursiven Konstruktion von Natur und Nation |
| Seiten | 336 |
| Erscheinungsjahr | 2005 |
| Ort | Hamburg |
| ISBN (Print) | 978-3-8300-1866-7 |
| eISBN (eBook) | 978-3-339-01866-3 |
| Schriftenreihe | PHILOLOGIA – Sprachwissenschaftliche Forschungsergebnisse |
| Band | 71 |
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