Forschungsarbeit: Möglichkeiten und Grenzen von Skalierungsverfahren II

Möglichkeiten und Grenzen von Skalierungsverfahren II

Konsistenz und Konkordanz bei multiplen Rangordnungen

Studienreihe psychologische Forschungsergebnisse, Band 110

Hamburg 2005, 504 Seiten
ISBN 978-3-8300-1410-2 (Print)

Beurteilungsübereinstimmung, Paarvergleich, Psychologie, Psychologische Methodenlehre, Ranganordnung, Rangreihe, Statistik, Transitivität

Zum Inhalt

Im ersten Teil seines Buches behandelt der Autor die konsistenzanalytische Potenz multipler Ranganordnungen, wobei auch die Auseinandersetzung mit messtheoretischen Problemen der Erfassung subjektiver Zustände zusammenfassend dargestellt wird. Neben der Methode multipler Ranganordnungen werden dann Algorithmen vorgestellt, unter deren Zuhilfenahme sich derartige Versuchspläne so zusammenstellen lassen, dass jedes Objekt mit allen anderen genau ein Mal in Kombination darzubieten ist, wodurch es möglich wird, die Frage zu verfolgen, welche Grade an Konsistenz (und, vice versa, an Inkonsistenz) individueller Daten nach dieser Technik erreichbar sind.

In einem zweiten Teil beschäftigt sich der Autor mit den Adaptationen von Entwürfen zur Charakterisierung der Konkordanz innerhalb von und zwischen Kollektiven an die Gegebenheiten multipler Ranganordnungen. Anlässlich der vorgestellten Konzeption zur konsekutiven Überprüfung intraindividueller Konsistenz und interindividueller Konkordanz innerhalb von und zwischen Kollektiven wird ein konsistenzanalytisches Schnellverfahren präsentiert, welches als vollwertiger Ersatz für die der aufwändigen Methode von Kendall & Babington-Smith verpflichteten Prozeduren Verwendung finden kann. Die Vorstellungen der Kenngrößen folgen wiederum einem festen Schema: Zunächst werden eigens konzipierte Formelwerke hergeleitet oder vorliegende Indizierungen an die Verhältnisse multipler Ranganordnungen adaptiert, anschließend, sofern erforderlich, ihre Verallgemeinerungsfähigkeit nachgewiesen und zuletzt ihre Anwendung demonstriert. Weil der Einsatz der neu ausgearbeiteten konsistenz- und konkordanzanalytischen Entwürfe nicht auf multiple Rangreihen beschränkt ist, wird bei gegebenen Anlässen ihre Nutzbarmachung für vollständige Paarvergleiche dargeboten.

Schließlich werden die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst und kommentiert sowie theoretische und praktische Perspektiven aufgezeigt. Das die Ausführungen abschließende Vademecum beinhaltet ein Kompendium nunmehr verfügbarer Methoden zur Charakterisierung der Konsistenz individueller und Konkordanz kollektiver Daten für multiple Ranganordnungen und vollständige Paarvergleiche nach Art einer Formelsammlung.



Informationen über das Veröffentlichen wissenschaftlicher Arbeiten.

nach oben