Doktorarbeit: Kommunikationsmanagement in Veränderungsprojekten

Kommunikationsmanagement in Veränderungsprojekten

Eine Methode für die Einführung digitaler Produkte

Schriftenreihe innovative betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis, Band 152

Hamburg 2004, 338 Seiten
ISBN 978-3-8300-1337-2 (Print)

Betriebswirtschaftslehre, Diffusionsforschung, digitales Produkt, Informationstechnologie, Kommunikationsmanagement, Kommunikationstechnologie, Veränderungsprojekt

Zum Inhalt

Die Arbeit stellt eine Methode für die Kommunikation in Veränderungsprozessen von Unternehmen vor. Die Einführung von Innovationen in Unternehmen zieht Veränderungen der Prozesse, der Organisation, der eingesetzten Hilfsmittel und der erbrachten Leistungen und Produkte nach sich und generiert neue Anforderungen. Solche Veränderungen erfordern Anpassungen der Denk-, Verhaltens- und Arbeitsweise von Mitarbeitern und Management. Nach den Erkenntnissen aus Praxis und Theorie scheitern viele Veränderungsprojekte an der mangelnden Akzeptanz durch die Betroffenen, was auf ungenügende Kommunikation zurückzuführen ist. Dies hat nämlich zur Folge, dass bei ungenügender Kommunikation das Verständnis für anstehende Veränderungen fehlt und Widerstand entsteht. Die These lautet, dass mit systematischer Kommunikation die Verbreitung und Akzeptanz von Innovationen beschleunigt werden kann.

Die in der Arbeit vorgestellte Methode wurde im Rahmen eines von der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) Bern geförderten Forschungsprojektes mit acht Praxispartnern, dem Zentrum für Produkt-Entwicklung, der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ) und dem Institut für Medien- und Kommunikationsmanagement der Universität St. Gallen entwickelt. Die Methode versteht sich als ein Plug-in für das Projektmanagement und integriert Erkenntnisse aus verschiedenen Disziplinen. Ihr Ziel ist, die zielgruppenorientierte situationsbezogene Kommunikation von Veränderungen zu systematisieren und somit die „Change of Mind-Sets“ in den Köpfen der Betroffenen zu beschleunigen. Sie wird als eine prozessorientierte Vorgehensweise verstanden, welche dem Top-Management, der Projektleitung und einem Kommunikationsstab hilft, Ineffizienzen, die durch Widerstand der Betroffenen bei der Implementierung von Innovationen entstehen, mit Kommunikation zu den Betroffenen zu reduzieren. Im Verlauf eines Projektes sind die Schritte mehrmals durchzuführen. Die Methode für die Praxis beinhaltet, wie die Information zielgruppenspezifisch und situationsgerecht aufzubereiten und mit geeigneten Kommunikations- und Schulungsinstrumenten an die Betroffenen zu übermitteln ist, um diese so auf den Einsatz der Innovation im Arbeitsalltag vorzubereiten.



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