Doktorarbeit: Die Wohnungszuweisung

Die Wohnungszuweisung

Die Möglichkeiten auf gerichtlichem Wege die Überlassung der Wohnung zu erlangen, nach dem BGB, dem Lebenspartnerschaftgesetz und dem Gewaltschutzgesetz.

Studien zur Rechtswissenschaft, Band 98

Hamburg , 214 Seiten

ISBN 978-3-8300-0801-9 (Print)

Zum Inhalt

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den rechtlichen Fragen der vorläufigen Wohnungszuweisung während der Trennungszeit von Eheleuten, bei Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft und bei Partnern einer eingetragenen gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaft. Der Problemkreis der häuslichen Gewalt und das seit dem 01.01.2002 geltende Gewaltschutzgesetz ist ein Schwerpunkt der Arbeit. Besondere Aufmerksamkeit wird bei der Untersuchung dem § 1361 b BGB, einschließlich seiner Entstehungsgeschichte, in der neuen seit 01.01.2002 geltenden, sowie der alten Fassung, gewidmet. § 14 LPartnG, der mit § 1361 b BGB fast wortgleich identisch ist, wird entsprechend mitbehandelt.

In gesonderten Kapiteln wird die Frage der Konkurrenzen der vorbezeichneten Paragraphen zu den Regelungen der Besitzschutzbestimmungen, sowie Fragen des internationalen Privatrechts behandelt und ein Überblick über die Wohnungszuweisungen der wichtigsten anderen Länder gegeben.

Die praktisch völlig neue Rechtslage nach Erlaß des Gewaltschutzgesetzes wird in der Arbeit einer Systematisierung zugeführt und rechtsdogmatisch, rechtspolitisch und rechtssoziologisch analysiert und hinterfragt. Die Arbeit soll insofern auch im Rahmen der familienrechtlichen und familienpolitischen Auseinandersetzung Stellung beziehen.

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