Coverabbildung: Forschungsarbeit, „Aufbruch und Ende“ von Götz Schmitt

Aufbruch und Ende

Die Dichtung Ernst Stadlers

Hamburg , 232 Seiten

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Zum Inhalt

Eine der markantesten Gestalten des literarischen Expressionismus war der Dichter Ernst Stadler, dessen Gedichtband „Der Aufbruch“ Anfang 1914 erschien. Das hier angezeigte Buch verbindet Interpretationen einzelner Gedichte mit einem biographischen Versuch über die Jahre im Leben Ernst Stadlers, in denen „Der Aufbruch“ und fast alle Gedichte dieses Buches entstanden – kaum mehr als zwei Jahre; für Stadler war es eine Zeit tiefster Erschütterungen, und er ist darin ein Anderer geworden.

Und das ist der Inhalt der Gedichte: Ein Aufbruch, in einem anderen Bild eine Ausfahrt zu fernen Küsten, die zur Irrfahrt wird; ein Geschehen, das er im Gedicht als große Flut darstellt, als Sintflut, die sein Leben überschwemmte. Die Flut sinkt. Die Erde und sein Leben werden neu. Und nun sieht er die Welt und alle Dinge mit neuen Augen. Und schreibt auch andere Gedichte – nicht nur andere als in früheren Jahren, auch andere als in den Anfängen seiner Aufbruchsdichtung.

Ein besonderes Kapitel behandelt ausführlich Stadlers Vers, dessen eigenartiger Charakter bisher nicht hinreichend erfasst wurde; ein anderes befasst sich mit Datierung und Reihenfolge der Gedichte.

Dieses Buch ist eine literaturwissenschaftliche Arbeit und will als solche ernst genommen werden, obwohl der Autor kein Germanist vom Fach ist. Es ist zugleich aber so geschrieben, dass es für ein breites Publikum lesbar ist und selbst eine fesselnde Lektüre werden kann. Es lag dem Autor daran, mit seinem Buch zu zeigen, dass die Lyrik Ernst Stadlers zu lebendig ist, um nur in Seminaren und Hörsälen abgehandelt zu werden. Mehr sagen wir dazu nicht. Lesen Sie wenigstens das Vorwort – und sie werden weiter lesen.

Bibliografische Daten

Autor Götz Schmitt
Titel Aufbruch und Ende
Untertitel Die Dichtung Ernst Stadlers
Seiten 232
Erscheinungsjahr 2000
Ort Hamburg
ISBN (Print) 978-3-8300-0235-2
eISBN (eBook) 978-3-339-00235-8
Schriftenreihe POETICA – Schriften zur Literaturwissenschaft
Band 51

Zum Autor

Der Verfasser: Götz Schmitt, geboren 1926, Professor i. R. der Universität Tübingen, veröffentlichte Arbeiten zum Alten Testament, zur Judaistik und seit 1975 besonders zur historischen Geographie Palästinas. Er ist Mitherausgeber des „Tübinger Bibelatlas“.

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