Lebenserinnerung: Ein steiniger Weg durch acht Jahrzehnte

Ein steiniger Weg durch acht Jahrzehnte

Lebenserinnerungen, Band 20

Hamburg 2000, 178 Seiten
ISBN 978-3-8300-0157-7 (Print)

Allgemeine Pädagogik, Autobiografie, Berufspädagogik, Erinnerungen, Gewerbelehrer, Hochschule, Lebenserinnerungen, Professor, Universität Hannover

Zum Inhalt

„Meine Erinnerungen sind keine Biographie. Vielmehr enthalten sie eine Auswahl von Situationen, die ich erlebt, durchlebt, auch erlitten haben und denen ich, aus meiner heutigen Sicht, eine gewisse Bedeutung zuspreche. Erinnerungen haben ein eigenes Leben. Zwar haben sie ihren Ursprung im Geschehen, aber sie gehen durch das Sieb der Lebenserfahrungen. Sie verändern sich, verblassen, bekommen ein anderes Gesicht, erhalten einen anderen Stellenwert, je mehr sich die Sichtweisen im Laufe des Lebens ändern."

So Eberhard Barth im Vorwort zu seinen Lebenserinnerungen. Es ist sein Anliegen, das niederzuschreiben, was ihm erinnerungswürdig und für andere interessant erscheint. 1915 in Berlin geboren, blickt er auf seinen Lebensweg zurück. Ausgehend von seiner Jugendzeit in Havelberg a.d. Havel beschreibt er das Leben in der kleinen Stadt in der westlichen Mark Brandenburg, in der er bis 1934 zur Schule ging. Er schildert seine Schulzeit, seinen Weg über Arbeitsdienst, Wehrdienst, Krieg und seine Tätigkeit an Hochschulen in Wilhelmshaven und Hannover. Aus seiner Sicht betrachtet er die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse in Deutschland vor dem Krieg und die, die er nach seiner Rückkehr aus der Gefangenschaft 1948 vorfand. Als ehemaliger Soldat musste er sich einen neuen Beruf suchen. Er fand ihn im Bereich der Berufspädagogik und allgemeinen Pädagogik. Die unheilvollen Folgen des Krieges und der NS-Zeit finden ihren Niederschlag in weiteren Betrachtungen.

Eberhard Barth lebt heute als Emeritus in Roth bei Nürnberg.



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