Dissertation: Zum Verständnis von Case Management durch Soziale Arbeit im Gesundheitswesen (CaSas)
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Zum Verständnis von Case Management durch Soziale Arbeit im Gesundheitswesen (CaSas)

Eine rekonstruktive Studie zur Erarbeitung einer Handlungsempfehlung für spezielle psychosoziale Versorgungsprobleme

Sozialpädagogik in Forschung und Praxis, Band 43

Hamburg , 382 Seiten

ISBN 978-3-339-13286-4 (Print)
ISBN 978-3-339-13287-1 (eBook)

Zum Inhalt deutsch english

Auf die relevanten Fragen und Herausforderung in unserem komplexen Gesundheitswesen reagiert das System u.a. mit dem Aufbau diverser Beratungsstrukturen. Nicht selten sind diese Strukturen mit sozialpädagogischen Fachkräften besetzt und bedienen sich hierbei strukturierender Methoden. Vor diesem Hintergrund erarbeitet Frau Westenhöfer in einem ersten Schritt eine normative Handlungsempfehlung „Case Management durch Soziale Arbeit im Gesundheitswesen CaSas“ für Menschen mit speziellen psychosozialen Versorgungsproblemen und testet diese dann in zwei umfangreichen Teilstudien mit verschiedenen Stakeholder/-innen.

In einem zweiten Schritt erhebt Sie anhand von problemzentrierten Interviews nach Witzel mit den Nutzenden und durch Gruppendiskussionen mit den Professionellen das Datenmaterial, um angelehnt an die dokumentarische Methode nach Bohnsack, in einem dritten Schritt das implizite Handlungswissen der Stakeholder/-innen, den kollektiven Orientierungsrahmen, den modus operandi zu rekonstruieren und die Handlungsempfehlung CaSas zu evaluieren.

Westenhöfers Ergebnisse konkretisieren ein spezifisches Verständnis professionellen Handelns Sozialer Arbeit im Gesundheitswesen und damit einhergehend eine deutlichere Positionierung des Case Managements innerhalb dessen. Frau Westenhöfers Forschungsarbeit zeigt, dass ein Bewältigungsprozess psychosozialer Versorgungsprobleme im Gesundheitswesen, für eine spezielle Zielgruppe, konstitutiv ist und die Kunst darin liegt, die individuellen Bewältigungsressourcen, die Hilfe- und Angebotsverfügbarkeit im Sozialraum und die psychosozialen Versorgungsbedarfe, vor allem latenter und subjektiver Art, objektivierbar zu machen und mit der Stakeholder/-innen im Gesundheitswesen aufeinander abzustimmen.  

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