Dissertation: Das Prüfungshonorar des Abschlussprüfers

Das Prüfungshonorar des Abschlussprüfers

Eine Analyse der Preissetzung vor dem Hintergrund der EU-Reformen zur Abschlussprüfung

Schriftenreihe innovative betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis, Band 514

Hamburg 2019, 386 Seiten
ISBN 978-3-339-11212-5 (Print), ISBN 978-3-339-11213-2 (eBook)

Abschlussprüfer, BIG-4, EU-Reformen, Preissetzung, Prüfungshonorar, Prüfungsmarkt, Richtlinie 2014/56/EU, Verordnung (EU) Nr. 537/2014, Wirtschaftsprüfung

Zum Inhalt

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Die Finanzmarktkrise erschütterte vor rund 10 Jahren die Finanzmärkte. Auch dem Berufsstand der Wirtschaftsprüfer wurde dabei eine Teilschuld an der Entstehung zugesprochen. Dies zum Anlass nehmend erfolgte nach intensiven Verhandlungen einer der folgenreichsten Eingriffe des Gesetzgebers in den Prüfungsmarkt. Seit dem 17.06.2016 ist u.a. die externe Rotation des Abschlussprüfers von Unternehmen des öffentlichen Interesses innerhalb der EU nunmehr obligatorisch. Das Werk stellt die seitens der Europäischen Reformgeber verabschiedeten Reformmaßnahmen umfangreich vor und geht dabei auch auf den Entstehungsprozess ein. Im Vordergrund des Interesses steht jedoch dann die Analyse, welche Auswirkungen sich auf die Preissetzung eines Prüfungsauftrags bereits ergeben haben bzw. prognostisch ergeben werden.

Der Ansatz erfolgt dabei zunächst quantitativ, indem Archivdaten von börsennotierten Unternehmen in Deutschland für den Zeitraum der Perioden 2005 – 2017 ausgewertet werden. Die Herleitung der Kontrollvariablen des Regressionsmodells erfolgt in diesem Zuge durch eine systematische Literaturanalyse, die Rückschlüsse auf gängige Kenngrößen zur Risikoeinschätzung von Mandanten gibt.

Abschließend erfolgen Einschätzungen des Autors zur zukünftigen Entwicklung des Prüfungshonorars in Form von qualitativen Szenarioanalysen, insbesondere dann, wenn mehrere grenzüberschreitende Gesellschaften innerhalb eines Konzernkreises von der Anwendung der Reformmaßnahmen betroffen sind. Es zeigt sich, dass durch die heterogene Umsetzung der Vorgaben der europäischen Gesetzgeber durch das Recht der jeweiligen Einzelstaaten in der EU die Bestellung eines (konzerneinheitlichen) Abschlussprüfers erheblich erschwert wird.



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