Dissertation: Die persönliche Zurechnung von Einkünften bei Personengesellschaften

Die persönliche Zurechnung von Einkünften bei Personengesellschaften

Betriebswirtschaftliche Steuerlehre in Forschung und Praxis, Band 126

Hamburg 2018, 266 Seiten
ISBN 978-3-339-10438-0

Einkunftsart, Erzielen, Mitunternehmerbegriff, Mitunternehmerinitiative, Mitunternehmerrisiko, Persönliche Zurechnung, Personengesellschaft, Steuerlehre, Steuerrecht

Zum Inhalt

Um das im Rahmen einer Personengesellschaft erwirtschaftete Ergebnis besteuern zu können, müssen die Einkünfte über die persönliche Zurechnung einem Steuersubjekt zugeordnet werden. Die Handhabung der persönlichen Zurechnung durch den BFH bzw. auch das den Entscheidungen des BFH zugrunde liegende Verständnis der persönlichen Zurechnung wird in der Literatur vielfach kritisiert. In der Literatur selbst wurde bis heute eine Vielzahl an verschiedenen Verständnissen erarbeitet. Aufgrund der herrschenden Unklarheit bzw. Uneinigkeit wird im Rahmen dieser Untersuchung ein Verständnis der persönlichen Zurechnung bzw. der Erzielung von Einkünften entwickelt, das der verursachungsgerechten Zuordnung des im Rahmen einer Personengesellschaft erwirtschafteten Ergebnisses für die Besteuerung gerecht werden soll. Dieses Verständnis soll rechtfertigen, warum das im Rahmen der Personengesellschaft erwirtschaftete Ergebnis bei der beteiligten Person besteuert wird. Dabei wird die Funktion der Gesellschaft bei der Erzielung der Einkünfte und der Zusammenhang zwischen dem Verständnis der Erzielung der Einkünfte und der Einkunftsart geklärt. Ein diese Erkenntnisse umfassendes Verständnis bildet die Grundlage für die Ableitung der Voraussetzungen, unter denen das im Rahmen einer Personengesellschaft erwirtschaftete Ergebnis bei einem an der Personengesellschaft Beteiligten der Besteuerung unterliegt.



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