: Monozygot oder Dizygot

Monozygot oder Dizygot

Ein Vergleich zwischen genetischer und phänotypischer Zygositätsbestimmung bei Zwillingskindern im dritten Lebensjahr

Schriftenreihe naturwissenschaftliche Forschungsergebnisse, Band 61

Hamburg , 188 Seiten

ISBN 978-3-86064-941-1 (Print)

Zum Inhalt

Zwillinge sind eine Laune der Natur, eine biologische Besonderheit, die seit jeher die Aufmerksamkeit der Menschen auf unterschiedlichste Weise erregt hat. Seit mehr als 100 Jahren sind Zwillinge auch für die Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen ein begehrtes und interessantes Studienobjekt. Galton bahnt 1876 den Weg für eine Zwillingsforschung, die den Anteil der Erbanlagen und der Umwelteinflüsse physischer uns psychischer Merkmale untersucht. Ende der zwanziger Jahre dieses Jahrhunderts verbessern sich die Möglichkeiten zur Zygositätsbestimmung, und der systematische Vergleich von monozygoten und dizygoten Zwillingen rückt in den Vordergrund.

Im theoretischen Teil dieser Arbeit gibt die Autorin zunächst einen Überblick über Besonderheiten bei Zwillingen und das Auftreten von Zwillingsgeburten. Danach geht sie auf die Zwillingsforschung als einen Zweig der Verhaltensgenetik ein und beschreibt die Beziehung von Genotyp und Phänotyp bei den körperlichen Merkmalen, die im Fragebogen zur Zygositätsdiagnose der zugrunde liegenden Untersuchung erhoben wurden. Schließlich werden die einzelnen biologischen, genotypischen und phänotypischen Methoden der Zygositätsbestimmung chronologisch dargestellt.

Grundlage der empirischen Untersuchung ist die subjektive Einschätzung der Zygosität von dreiundzwanzig Zwillingspaaren mit zwei ausgewählten, hinreichend zuverlässigen, phänotypischen Methoden der Zygositätsbestimmung. Laien-Untersucher (Eltern, Studierende und Kindergärtnerinnen), die nicht für diese Aufgabe geschult wurden, sollen Zygositätsdiagnosen stellen. Die Zwillingskinder, deren durchschnittliches Alter bei zwei Jahren und drei Monaten liegt, sind auf Photographien abgebildet. Eine objektive Zygositätsbestimmung erfolgt mittels DNA-Analyse. Die Ergebnisse der beiden phänotypischen Verfahren werden mit der genotypischen Methode verglichen und so die praktische Relevanz anhand einer Kosten-Nutzen-Analyse überprüft.

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