: Sprachorganisation im Gehirn bei mehrsprachigen Personen

Sprachorganisation im Gehirn bei mehrsprachigen Personen

HIPPOKRATES – Schriftenreihe Medizinische Forschungsergebnisse, Band 7

Hamburg , 190 Seiten

ISBN 978-3-86064-041-8 (Print)

Zum Inhalt

Die Sprache ist eines der wichtigsten zwischenmenschlichen Kommunikationsmittel. Es gilt für die Sprache, was auch für alle anderen Verständigungsmittel gilt, dass sie die Zeichen als Symbole benutzen, die einen bestimmten Bedeutungsinhalt haben.

Phylogenetisch betrachtet waren die ersten “sprachlichen” Äußerungen unartikulierte Laute in Situationen, wo eine Gruppe die gegenseitige Verständigung erforderte. Der Grundstein der Sprache wurde jedoch erst in dem Moment gelegt, in dem die Laute einen Symbolcharakter erhielten und anschließend nach den Regeln der Syntax zu Sätzen zusammengefügt wurden, was zur Ausbildung eines neuen Funktionszentrums in einer Gehirnhälfte führte. Die sprachlichen Funktionen lateralisierten sich in eine – beim Menschen in der Regel die linke &ndash Hirnhälfte, welche aufgrund dieser bedeutenden kognitiven Leistung als die “dominante” bezeichnet wird.

Die Zielsetzung des vorliegenden Buches besteht in einer Untersuchung der cerebralen Sprachrepräsentanzen bei Personen, die mindestens zwei Sprachen beherrschen. Die dazu benutzte Methode ist das Wada–Verfahren, welches für die oben genannte Fragestellung unter den aktuell zur Verfügung stehenden Methoden von erstrangiger Bedeutung ist. Bei den Versuchspersonen handelte es sich um Patientinnen, bei denen aufgrund des Vorliegens eines epileptischen Leidens präoperativ die neuropsychologische Diagnostik durchgeführt wurde.

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