Doktorarbeit: Managementkontrolle im Aktienkonzern

Managementkontrolle im Aktienkonzern

Schriften zum Handels- und Gesellschaftsrecht, Band 194

Hamburg , 396 Seiten

ISBN 978-3-8300-8783-0 (Print)
ISBN 978-3-339-08783-6 (eBook)

Zum Inhalt

Wenn Missstände auftreten ist die Überraschung der Betroffenen meist groß. Auslöser eines solch „plötzlich“ auftretenden Übels sind hauptsächlich externe Faktoren, deren potentielle Veränderungen im Vorfeld keine Beachtung fanden, oder interne Entscheidungen, die nicht selten zu einer evidenten Umgestaltung der Ausgangssituation führen und so mittelbar auf den Gestaltenden einwirken.

Nicht immer sind diese Wechselwirkungen gewollt und einkalkuliert; das trifft auf den Einzelnen ebenso zu wie auf Personengesellschaften und juristische Personen. In allen Fällen aber sind es einzelne Entscheidungsstellen, welche die mit einer von außen bedingten oder von innen initiierten Veränderung einhergehenden Auswirkungen beeinflussen können, indem sie den Zielbereich auf die auch nur mögliche Umstandsveränderung vorbereiten. Diese Kompetenz gewinnt an Bedeutung, je größer der Kreis der potentiell Betroffenen ist und je weniger diese selbst in der Lage sind, die neuen Zustände frühzeitig selbst zu erkennen, zu bewerten und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Eine solche Situation findet man oft in hierarchisch gegliederten Organisationen vor, für welche die Aktiengesellschaft ein gutes Beispiel ist.

Eine Kontrolltätigkeit ist umso besser, je effektiver sie zukünftiges Verhalten derart steuern kann, dass eine vorherige Zielvorstellung erreicht wird. Bei der Frage nach effektiver Vorstandskontrolle geht es damit um die Frage, ob die Ausgestaltung der Kontrolle im Aktienrecht Möglichkeiten eröffnet, die die grundsätzlich freiverantwortliche Vorstandstätigkeit nach übergeordneten Vorgaben ausrichtet.

Ziel der Studie ist es, die wesentlichen Kontrollmittel und deren Mechanismen für den Bereich der (konzern)verbundenen Aktiengesellschaften herauszuarbeiten und auf ihre Güte zur Ausrichtung der Vorstandstätigkeit auf im Einzelnen noch zu präzisierenden übergeordneten Zielvorgaben hin zu untersuchen. Im Kern geht es damit um eine Bewertung der Wirksamkeit von Vorstandskontrolle.

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