Forschungsarbeit: La ironía en los cuentos fantásticos de Adolfo Bioy Casares

La ironía en los cuentos fantásticos de Adolfo Bioy Casares

- in spanischer Sprache -

Studien zur Romanistik, Band 23

Hamburg 2013, 254 Seiten
ISBN 978-3-8300-6769-6 (Print), ISBN 978-3-339-06769-2 (eBook)

Argentinien, Bioy Casares, Borges, Ironie, Mikroerzählungen, Neophantastisch, Parodie, Pere Ballart, Phantastische Kurzerzählungen, Relevanz-Theorie, Tzvetan Todorov

Zum Inhalt

Das Werk Bioy Casares, eines argentinischen Schriftstellers des 19. Jh., hat sich von eher traditionellen Phantastischen Erzählungen bis zu anderen entwickelt, die klarerweise neophantastisch sind und in ihm die Form einer absurden Phantastischen annehmen. Der Weg zwischen der einen Richtung und der anderen ist durch die Ironie ermöglicht. Die Ironie wird auf diese Weise als Schriftart betrachtet, die in allen Diskurselementen zu verhandeln ist. Die Schlussfolgerungen dieser Analyse zeigen, dass die Entwicklung des Werkes Bioys eine Steigerung der Ironie darbietet, von der ganz elementaren verbalen und fiktionalen Ebenen bis zur kompletten Parodie des Phantastischen.

Die Studie bezieht sich auf die Theorie des Phantastischen, die ab Tzvetan Todorov (1970) definiert wurde; und auf die Ironie nach der Relevanz-Theorie (Sperber/Wilson: 1998) und unter dem Aspekt Schreibweise, wie Pere Ballart (1994) es definiert hat. Das Korpus der vorhandenen Texte enthält alle Phantastischen Kurzerzählungen Bioys.

Die Analyse wird zeigen, wie die Ironie im Text eine Steigerung der Relevanz erlebt, bis zu dem Punkt, wo es fraglich sein kann, dass es sich um Phantastische Erzählungen handelt. Letztlich wird es sich zeigen, dass die Ironie den Kern des Phantastischen unberührt gelassen hat und der Form nach erkennbar sein kann. Die Parodie und die Absurde der Erzählungen zeigen sich aber auf eine so klare Weise, dass man das Phantastische von Bioy tatsächlich neu definieren müsste.



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