Doktorarbeit: Analyse von Erfolgsfaktoren in Unternehmensnetzwerken

Analyse von Erfolgsfaktoren in Unternehmensnetzwerken

Eine Analyse der internationalen Kooperationsbeziehungen russischer Unternehmen

Management – Forschung und Praxis, Band 13

Hamburg 2010, 154 Seiten
ISBN 978-3-8300-5047-6 (Print), ISBN 978-3-339-05047-2 (eBook)

Betriebswirtschaftslehre, Deutsch-russiche Unternehmen, Erfolgreiche Unternehmenszusammenarbeit, Erfolgsfaktoren, Internationale Kooperation, Internationales Management, Kooperationsbeziehungen, Netzwerke im Dienstleistungsbereich, Unternehmensnetzwerke

Zum Inhalt

Vor dem Hintergrund der Globalisierung war in den letzten Jahrzehnten ein starkes Anwachsen internationaler Kooperationen zu beobachten. Anlass für Kooperationen war häufig das Bemühen Zugang zu Marktkenntnissen und Absatzkanälen lokaler oder regionaler Unternehmen zu erhalten bzw. die strategische Nutzung technologischen Wissens. Ziel war es Wettbewerbsvorteile zu realisieren und Synergieeffekte zu erreichen. Die neuen IuK-Technologien erleichterten Kooperationen durch die Entwicklung einer kommunikationstechnischen Basis und beschleunigten die zunehmende Verbreitung von Unternehmensnetzwerken, um den Konkurrenzdruck zu bewältigen. Die wechselseitige Nutzung von Wissen wird dabei vielfach als entscheidender Faktor betrachtet, für die Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Zahlreiche Untersuchungen belegen inzwischen die Bedeutung, die dem Management von Wissensressourcen zukommt. Während über die Bedeutung der Nutzung von Wissen weitgehend Einigkeit besteht, fehlt es an Kenntnissen über die entscheidenden Einflussfaktoren, die den Erfolg wirksamer Wissenstransfermethoden und –ansätzen gewährleisten. Um angestrebte Wissensmanagementprozesse in den Unternehmen erfolgreich herbeiführen zu können, gilt es, die potentiellen Einflussfaktoren zu bestimmen. Die Bildung von Netzwerken wird dabei vielfach als Schlüsselfaktor besteht zwar weitgehend Einigung, jedoch über die dabei bestehenden Gestaltungsmöglichkeiten und Mechanismen bestehen dabei eher geringe Erfahrungen.
Die Studie übernimmt den Versuch:

  • einer Konkretisierung und Operationalisierung des Konzepts von Netzwerken und Kooperationen als einem verhaltenssteuernden Instrument
  • der Überprüfung von Erfolgsfaktoren auf der Grundlage einer Befragung von russischen Unternehmen
  • einer detailierten Fallstudie zur Beschreibung der Wirkungsmechanismen, der organisatorischen und prozessualen Rahmenbedingungen eines erfolgreichen Wissenstransfers zwischen deutschen und russischen Unternehmen.


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