Dissertation: Unscharfe Validierung strukturierter Daten

Unscharfe Validierung strukturierter Daten

Ein Modell auf der Basis unscharfer Logik

Kölner Beiträge zu einer geisteswissenschaftlichen Fachinformatik, Band 1

Hamburg 2008, 236 Seiten
ISBN 978-3-8300-3686-9 (Print), ISBN 978-3-339-03686-5 (eBook)

Einführung, Fuzzy Logic, Informatik, Linguistische Variable, Mehrwertige Logik, Philosophie, Unscharfe Logik, Unscharfe Mengen, Wissensbasierte Systeme

Zum Inhalt

Die unscharfe Logik ist eine Erweiterung der klassischen zweiwertigen Logik. Zusätzlich zu den Wahrheitswerten „wahr“ und „falsch“ werden in der unscharfen Logik Wahrheitsgrade eingeführt, die einen stufenlosen Übergang von „wahr“ zu „falsch“ ermöglichen. Bildhaft gesprochen unterscheidet die klassische Logik die Farben „schwarz“ und „weiß“, während in der unscharfen Logik auch Graustufen möglich sind.

Anfang der 60er Jahre erlebte die unscharfe Logik eine Boom-Phase und das Interesse in unterschiedlichen Forschungsbereichen war außerordentlich hoch. Nachdem jedoch im Laufe der 70er Jahre die hohen Erwartungen an Expertensysteme und andere Systeme „intelligenter“ Informationsverarbeitung weitgehend enttäuscht wurden, verlor auch die unscharfer Logik erheblich an Ansehen. Im Bereich der unscharfen Systemsteuerung wurde die Bedeutung zwar nach wie vor anerkannt, jedoch wird ihr seither im Bereich informationsverarbeitender Systeme mit großer Skepsis begegnet.

In diesem Buch werden verschiedene Positionen und Thesen dieses Diskurses diskutiert. Darüber hinaus beinhaltet es zahlreiche Ideen, wie unscharfe Paradigmen im Bereich informationsverarbeitender Systeme eingesetzt werden können. Die praktische Bedeutung wird am Beispiel einer Software zur unscharfen Validierung strukturierter Daten anschaulich vorgestellt. Zugleich bietet das Buch eine Einführung in die Grundbegriffe der unscharfen Logik.



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