Doktorarbeit: Möglichkeiten und Grenzen des Produktrecycling

Möglichkeiten und Grenzen des Produktrecycling

vor dem Hintergrund einer ökologieorientierten Unternehmensführung

Öko-Management – Studien zur ökologischen Betriebsführung, Band 5

Hamburg 2002, 336 Seiten
ISBN 978-3-8300-0522-3 (Print)

Betriebswirtschaftslehre, Innovationszyklen, Ökologie, Ökonomische Rationalität, Recycling, Technologieentwicklung, Wertentstehung, Wertschöpfung, Wiederverwertung

Zum Inhalt

Seit ihrem Aufbruch in der Antike hat sich die Ökonomie mit der ihr immanenten Verwertungslogik entfaltet. Zu Beginn des 3. Jahrhunderts n. Chr. ist ihr neuester Rationalisierungsschub in Gestalt der Kommunukationswirtschaft gerade erst im Beginnen. Niemals zuvor in der Menschheitsgeschichte wurden in vergleichbar kurzen Zeitabständen vergleichbar viele materielle Waren produziert - und niemals zuvor wurden vergleichbar viele technische Güter z. T. in funktionsfähigem Zustand zu wertlosem Abfall: Forderungen nach ökologieorientierter Unternehmensführung und mehr Recycling werden vor diesem Hintergrund an die Unternehmen in modernen Wirtschaftssystemen gerichtet. Als eine in ökologischer wie ökonomischer Hinsicht besonders attraktive Variante erscheint dabei das sogenannte Produktrecycling, die Wieder- oder Weiterverwendung von kompletten Systemen, Produkten, Komponenten oder Bauteilen.

Aufbauend auf den Basisprinzipien ökonomischer Theorie, auf der Entstehung (ökonomischer) Werte und ihrer Durchsetzung als Innovationen, werden in der vorliegenden Arbeit schrittweise die strukturellen Möglichkeiten und Grenzen aufgedeckt, innerhalb derer Produktrecyling zum integrativen Gegenstand systematischer unternehmerischer Tätigkeit werden kann. Besondere Berücksichtigung findet dabei die Fragestellung, in wie weit mit der Realisierung von (Produkt-)Recyclingaktivitäten in Unternehmungen ein relativer Beitrag zum Schutz der natürlichen Umwelt geleistet werden kann und Unternehmensführung in so weit mit dem Prädikat „ökologieorientiert“ ausgestattet werden kann.

Dabei steht weniger die instrumentelle und strategische Umsetzung von Recyclingmanagement im Mittelpunkt der Untersuchung, sondern vielmehr das Ziel, theoretisch fundiert den Freiraum unternehmerischer Handlungsoptionen zur Realisierung von (Produkt-)Recycling zu spezifizieren.



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