Coverabbildung: Doktorarbeit, „Die horizontale öffentlich-öffentliche Zusammenarbeit“ von Markus Oliver Clot

Markus Oliver Clot Die horizontale öffentlich-öffentliche Zusammenarbeit

im Sinne von § 108 Abs. 6 bis 8 GWB

Hamburg 2020, 270 Seiten

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Zum Inhalt

Kooperationen zwischen öffentlichen Stellen sind längst gelebte Realität – ob bei Standesämtern, in der Daseinsvorsorge oder bei der gemeinsamen Beschaffung von Feuerwehrfahrzeugen. Doch sobald mehrere öffentliche Auftraggeber Bedarfe gemeinsam decken, stellt sich die Frage: Handelt es sich noch um zulässige Selbstorganisation der öffentlichen Hand – oder greift das Vergaberecht mit seiner Ausschreibungspflicht?

Markus Oliver Clot widmet sich in seiner Untersuchung der horizontalen öffentlich-öffentlichen Zusammenarbeit im Sinne von § 108 Abs. 6 bis 8 GWB und arbeitet deren vergaberechtliche Grenzen und Möglichkeiten systematisch heraus. Ausgangspunkt ist die Unterscheidung zwischen klassischer Auftragsvergabe und Formen kooperativen Zusammenwirkens, bei denen öffentliche Einrichtungen auf Augenhöhe Bedarfe gemeinsam erfüllen. Clot analysiert die maßgeblichen unionsrechtlichen und nationalen Rechtsgrundlagen, die einschlägige Rechtsprechung des EuGH sowie deren Umsetzung in deutsches Recht.

Besonderes Augenmerk gilt der Frage, unter welchen Voraussetzungen solche Kooperationen als ausschreibungsfreie „Eigenerledigung“ gelten können – und wo sie stattdessen den Wettbewerb einschränken und daher vergabepflichtig sind. Damit verbindet die Studie die grundlegenden Prinzipien des Vergaberechts (Wettbewerb, Wirtschaftlichkeit, Transparenz) mit der Organisationsfreiheit der öffentlichen Hand.

Die Arbeit bietet eine klare Systematisierung der horizontalen Zusammenarbeit und deren Abgrenzung zur vertikalen Kooperation. Sie beleuchtet praktische Erscheinungsformen, finanzielle und organisatorische Hintergründe sowie die politischen Rahmenbedingungen, die interkommunale Kooperationen zunehmend prägen.

Das Buch richtet sich an Jurist:innen, Wissenschaftler:innen und Praktiker:innen im Vergabe- und Kommunalrecht, die die aktuelle Rechtslage fundiert verstehen und rechtssicher anwenden wollen. Durch die Verbindung von theoretischer Präzision und praxisnahen Beispielen liefert es wertvolle Orientierung für Verwaltung, Rechtswissenschaft und Beratung.

Bibliografische Daten

Autor Markus Oliver Clot
Titel Die horizontale öffentlich-öffentliche Zusammenarbeit
Untertitel im Sinne von § 108 Abs. 6 bis 8 GWB
Seiten 270
Erscheinungsjahr 2020
Erscheinungsdatum 06.05.2020
Ort Hamburg
ISBN (Print) 978-3-339-11492-1
eISBN (eBook) 978-3-339-11493-8
Schriftenreihe Schriften zum Bau- und Vergaberecht
Band 34

Zum Autor

Markus Oliver Clot wurde 1984 in Frankfurt am Main geboren. Nach Abitur und Zivildienst studierte er von 2005 bis 2011 Rechtswissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz, wo er von 2008 bis 2012 auch Mitarbeiter am Lehrstuhl für Europarecht, Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht sowie Rechtsvergleichung von Prof. Dr. Meinrad Dreher, LL.M., war.

Nach der ersten juristischen Staatsprüfung im Jahr 2011 absolvierte er den juristischen Vorbereitungsdienst beim Landgericht Wiesbaden und ist seit Abschluss der zweiten juristischen Staatsprüfung im Jahr 2013 als Rechtsanwalt in Frankfurt am Main tätig. Berufsbegleitend begann er 2014 ein Promotionsstudium, das von Prof. Dr. Meinrad Dreher, LL.M., betreut wurde.

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