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Habilitationsschrift: The four dimensions of Upper Lusatia in the Early and High Middle Ages: A cultural-geographical study of the historical landscape

The four dimensions of Upper Lusatia in the Early and High Middle Ages:
A cultural-geographical study of the historical landscape

Based on a GIS-Simulation of landscape reconstruction

Studien zur Geschichtsforschung des Mittelalters, Band 39

Hamburg 2020, 438 Seiten
ISBN 978-3-339-11032-9 (Print), ISBN 978-3-339-11033-6 (eBook)

Archäologie, Archeology, Bishoprics, Bistümer, Border Act, Burgwälle, Deutsch-Polnische Kriege, Early Medieval History, Frühmittelalterliche Geschichte, Geographische Informationssysteme, German-Polish Wars, Grenzurkunde, Kulturlandschaftsforschung, Landscape Reconstruction, Landschaftsrekonstruktion, Oberlausitz, Ortsnamensforschung, Place-Names Research, Raumstatistik, Siedlungsarchäologie, Sorbian-German Settlements, Sorbisch-Deutsche Siedlungen, Spatial Statistics, Strongholds, Upper Lusatia

Zum Inhalt

deutsch | english

Die Oberlausitz, die heutige Grenzregion zwischen Deutschland, Polen, und Tschechien bietet ein interessantes Beispiel für eine GIS-basierte kulturelle und landschaftliche Rekonstruktion seiner multiethnischen Gesellschaft die durch mehr als 1000 Jahre Geschichte verfolgen sein kann. Diese Rekonstruktion der frühmittelalterlichen und hochmittelalterlichen Landschaft konzentriert sich auf die Herausarbeitung der vielfältigen Beziehungen zwischen Bautzen/Budyšin und den peripheren Siedlungen und Befestigungen. Sie untersucht nicht nur die Siedlungen um Bautzen aber auch diejenigen im oberen Spreetal, Nordböhmen, einschließlich Niederschlesien. Die chronologische Variation der Siedlungsmuster ist hier mithilfe statistischen Raumanalysen, die inklusiv LCP (least cost path) enthält, durchgeführt. Diese Analyse repräsentiert zuletzt eine sachbezogene Grundlage die auf verschiedenen Quellengruppen – archäologischer, historischer, und linguistischer – seine Aussagekraft bildet. Und letztendlich ist diese Aussagekraft in einer Konfrontation mit den klassischen Theorien und historischen Hypothesen erfolgreich getestet. Das Endergebnis liefert ohne Zweifel eines des bestes Beweismittel die für die Anwendung einer geoinformationsbasierenden Untersuchungsplattform bei die Überprüfung der historischen Theorien plädiert.



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