Dissertation: Green Business Process Management

Green Business Process Management

Grundlagen zur technischen und organisationalen Etablierung eines ökologisch nachhaltigen Geschäftsprozessmanagements

Nachhaltigkeits-Management – Studien zur nachhaltigen Unternehmensführung, Band 18

Hamburg 2015, 258 Seiten
ISBN 978-3-8300-8232-3 (Print & eBook)

BPM, BPMN, Business Process Management, Contingency Theory, Green Business Process Management, Green IS, Green IT, Information Systems Research, Prototyping, Resource-based view, Sustainable Information Management, Wirtschaftsinformatik

Zum Inhalt

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Mit der globalen Vernetzung und der damit einhergehenden starken IT-Durchdringung in den Unternehmensprozessen nimmt der Einfluss der IT auf Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft stetig zu. Die ökologischen Herausforderungen in der IT werden seit einigen Jahren in der Öffentlichkeit und Wissenschaft unter dem Begriff Green IS oder Green IT diskutiert. Sie ergeben sich insbesondere aufgrund des rasanten Anstiegs des Energieverbrauchs von IT-Komponenten, inklusive der zum Betrieb notwendigen Infrastruktur, und den damit verbundenen klimaschädlichen CO2-Emissionen. Durch u. a. immer komplexere Geschäftsanwendungen, die leistungsfähigere Server erfordern, und die sich intensivierende Nutzung des Internets in den vergangenen Jahren wird dieser Trend bekräftigt. In dieser Untersuchung werden die grundlegenden Methoden und Artefakte der Green IS um eine geschäftsprozessbezogene Dimension erweitert und dadurch die Grundlagen zu einem Green Business Process Management auf wissenschaftlicher Basis erarbeitet. Es werden hierbei sowohl die technische als auch die organisationale Ebene betrachtet. Innerhalb der technischen Ebene werden Ansätze vorgestellt, mit denen die ökologischen Auswirkungen von unternehmerischem Handeln prozessbezogen und automatisiert erfasst, verdichtet und gesteuert werden können. Zunächst werden dazu geeignete Modellierungssprachen für Geschäftsprozesse evaluiert. Anschließend wird eine Modellierungsmethode entwickelt, mit deren Hilfe IKT-Ressourcen wie Server, Clients oder Peripherie auf prozessebene überwacht werden können. Zusätzlich wird ein Kennzahlensystem zum Nachhaltigkeitsreporting etabliert. Mit Hilfe der organisationalen Ebene wird verdeutlicht, welche Voraussetzungen Unternehmen erfüllen sollen, um Nachhaltigkeitsinformationen prozessbasiert erfassen und steuern zu können. Dafür werden im Rahmen der Studie zwei Modelle aus den Bereichen Kontingenztheorie und Ressourcentheorie entwickelt und evaluiert.



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