Doktorarbeit: Die Erweiterung der Kapitalbasis einer GmbH: (Verdeckte) Einlage und Gesellschafterdarlehen

Die Erweiterung der Kapitalbasis einer GmbH: (Verdeckte) Einlage und Gesellschafterdarlehen

Zivil-, gesellschafts-, handels- und steuerrechtliche Darstellung und betriebswirtschaftliche Analyse

Betriebswirtschaftliche Steuerlehre in Forschung und Praxis, Band 26

Hamburg , 436 Seiten

ISBN 978-3-8300-2657-0 (Print)
ISBN 978-3-339-02657-6 (eBook)

Zum Inhalt

Die Erweiterung der Kapitalbasis eines Unternehmens ist ein wichtiger Bestandteil der betriebswirtschaftlichen Planung, da in nahezu allen unternehmerischen Entscheidungssituationen die Frage nach der Bereitstellung von Kapital beantwortet werden muss. Von besonderer Bedeutung ist gerade in Zeiten von „Basel II“ die Finanzierung mit Eigenkapital.
Betrachtet man jedoch mittelständische Unternehmen, ist die Eigenkapitalausstattung häufig zu gering, was als Hauptursache der hohen Insolvenzquote in Deutschland genannt wird.

Vor diesem Hintergrund werden zwei Gestaltungsinstrumente betrachtet: Die verdeckte Einlage und das Gesellschafterdarlehen. Da im Falle einer verdeckten Einlage keine einheitliche Definition im Zivil-, Gesellschafts-, Handels- und Steuerrecht existiert, erfolgt zunächst eine grundlegende begriffliche Einordnung. Im Kontext des Gesellschafterdarlehens wird insbesondere das Problemfeld des eigenkapitalersetzenden Darlehens erläutert, das nicht nur im Gesellschaftsrecht, sondern auch für die handels- und steuerrechtliche Betrachtung von Bedeutung ist.

Am Beispiel einer mittelständischen, nur im Inland tätigen GmbH wird die zivil-, gesellschafts-, handels- und steuerrechtliche Behandlung der Gestaltungsinstrumente sowohl aus Sicht der Gesellschaft als auch aus Sicht des Gesellschafters ausführlich dargestellt. Anhand von zahlreichen, in der Praxis häufig vorkommenden Beispielen wird die buchhalterische Behandlung von verdeckten Einlagen und Gesellschafterdarlehen erläutert. Auch aktuelle Problemfelder, wie beispielsweise der Forderungsverzicht des Gesellschafters auf ein Darlehen oder die Gesellschafterfremdfinanzierung nach § 8a KStG, werden thematisiert.

In einer betriebswirtschaftlichen Analyse erfolgt eine Bewertung beider Gestaltungsinstrumente aus dem Blickwinkel der Finanzierung, der Bilanzierung und der betriebswirtschaftlichen Steuerlehre, so dass auch im Hinblick auf die o. g. Problematik für die Praxis relevante Handlungsalternativen und deren Konsequenzen aufgezeigt werden können.

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