Habilitation: Brave New Deal?

Brave New Deal?

Die systemische Wettbewerbsfähigkeit der USA

Schriften zur internationalen Politik, Band 15

Hamburg , 322 Seiten

ISBN 978-3-8300-2187-2 (Print)
ISBN 978-3-339-02187-8 (eBook)

Zum Inhalt

Der Globalisierungprozess geht einher mit einer weiteren Verschärfung der Rivalität zwischen den wirtschaftlichen Führungsmächten USA, EU, Japan und China.

Nach Jahrzehnten des relativen wirtschaftlichen Niedergangs schienen die Vereinigten Staaten Mitte der 1990er Jahre ihre Strukturprobleme überwunden zu haben: Ein technologischer Investitionsschub führte zu deutlichen Produktivitätszuwächsen. Hohe Wachstumsraten halfen bei der Sanierung der staatlichen Finanzen. Ende der 1990er Jahre hatten die USA im globalen Wettbewerb die Nase vorn. Dann beendeten das vorläufige Ende des Aktienbooms sowie der 11. September 2001 und die Folgen die Euphorie der New Economy. Eine einmalige Konstellation von Faktoren, darunter nicht zuletzt die lockere Geldpolitik der Zentralbank sowie die Ausgabenfreude der Regierung Bush, sorgten dafür, dass der Wachstumseinbruch milde blieb.

Gelingt es den USA durchzustarten und die Erfolge der 1990er Jahre zu konsolidieren? Oder geht es darum, Illusionen zu perpetuieren? Besitzt die Wettbewerbsfähigkeit der westlichen Vormacht tatsächlich systemischen Charakter oder ist sie letztlich auf Sand gebaut?

Der Band liefert hierzu eine differenzierte Analyse auf der Grundlage des Konzepts der systemischen Wettbewerbsfähigkeit.

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