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Lebenserinnerung: Wanderer aus Westpreußen

Wanderer aus Westpreußen

Fluch der Kriege

Lebenserinnerungen, Band 67

Hamburg 2006, 288 Seiten
ISBN 978-3-8300-2124-7 (Print), ISBN 978-3-339-02124-3 (eBook)

Rezensionen

Mit seinen jetzt in Hamburg erschienenen Lebenserinnerungen "Wanderer aus Westpreußen - Fluch der Kriege" gewährt der bekannte und viel gelobte weil engagierte Hamburger Pathologe und Arbeitsmediziner Prof. Dr. Alfred Manz facettenreiche Einblicke in seine unaufdringlich aber dennoch spannend geschilderte Biographie, welche durch eine Anzahl Fotos aus Familienbesitz zusätzlich aufgewertet wird.
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Prägnant formuliert und in einer stets dem medizinischen Ethos verpflichteten, einfühlsamen Sprache beschreibt und charakterisiert der Autor im Rückblick auf 85 wechselvolle Lebensjahre sein jeweiliges Umfeld wie auch zahlreiche Personen, die ihm darin begegneten, welche teilweise auch den Alteingesessenen des ehemaligen Kreises Prenzlau zum Begriff wurden.
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Nach der Auffassung des Rezensenten wird der Öffentlichkeit mit diesem Buch eine allgemein und für die Regionalgeschichte des Altkreises Prenzlau im Besonderen beachtens- und empfehlenswerte Lebensbilanz präsentiert, welche sich abhebt vom üblichen Niveau und daher eine verdiente Beachtung einfordert.

Prenzlauer Zeitung, 14./15. Oktober 2006

[...] Darin schildert er mit ungeheurem Charme und Authentizität die Stationen seines Lebens und gewährt überraschende Einblicke in sein Seelenleben. [...] Das Buch liest sich durch den interessanten Erzählerbericht sowie dank zahlreicher augenzwinkernder Kommentare, aber auch ernster Betrachtungen, beispielsweise über den Generationenkonflikt, abwechslungsreich und überaus spannend.

wer.wie.watt - Mitarbeiterzeitung der e.on Hanse, 4/06

Arbeitsmedizin, Generationsprobleme, Jugend im "Dritten Reich", Lebenserinnerungen, Militärärztliche Akademie Berlin, Nachkriegsjahre, Schulwesen Kreis Prenzlau 1927-1939, Studentenunruhen, Westpreußen

Zum Inhalt

Professor Manz ist Facharzt für Pathologische Anatomie und Arbeitsmedizin. Hartnäckig aber fair setzt er sich für die gesundheitlichen und sozialen Belange gesellschaftlich benachteiligter Menschen ein.

1921 in einem Bauerndorf des damaligen Kreises Graudenz in Westpreußen geboren, wird sein späteres berufliches Handeln wesentlich geprägt durch das Miterleben wirtschaftlicher Not, in die seine Eltern nach der politisch erzwungenen Abwanderung aus jener Region geraten waren.

Die erzählerisch vorgetragenen Begebenheiten aus jener Epoche sowie aus der Kriegs- und Nachkriegszeit einschließlich der Zeit aufkommenden Wohlstandslebens versieht der Autor mit kritischen Anmerkungen. Diese weichen zum Teil von heute gängigen Klischees ab, aber leuchten in die Gegenwart hinein. Ein besonderes Kapitel bezieht sich dabei auf das Arztwesen und die Arbeitsmedizin. Einige eingestreute, skurrile Alltagsgeschichten fügen sich auflockernd in den Erlebnisbericht zu diesem kurzen aber so dramatischen Abschnitt deutscher und deutsch-polnischer Geschichte ein. Dies trifft auch zu für die zusammen mit der Schilderung von Patientenschicksalen angestellten Betrachtungen in unserem Lande.

So wird das Buch zu einer zugleich spannenden wie entspannenden Lektüre.



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