Doktorarbeit: Wertigkeit der Positronen-Emissions-Tomographie (F-18 FDG-PET) und der Spiral-CT beim Staging und Re-Staging nichtkleinzelliger Bronchialkarzinome und zur Diagnostik unklarer pulmonaler Rundherde

Wertigkeit der Positronen-Emissions-Tomographie (F-18 FDG-PET) und der Spiral-CT beim Staging und Re-Staging nichtkleinzelliger Bronchialkarzinome und zur Diagnostik unklarer pulmonaler Rundherde

PET versus CT: NSCLC und SPN

HIPPOKRATES – Schriftenreihe Medizinische Forschungsergebnisse, Band 57

Hamburg , 116 Seiten

ISBN 978-3-8300-0295-6 (Print)

Zum Inhalt

Die Verfasserin stellt eine klinische Studie vor, in der die Sensivität, Spezifität und Genauigkeit sowie der positive und negative Vorhersagewert von CT und PET im Vergleich zum histologischen Befund zur Dignitätsabklärung von unklaren pulmonalen Rundherden (SPN), die im CT als tumorsuspekt auffielen. Ausgewertete wurden weiterhin histologisch gesicherte nichtkleinzellige Bronchialkarzinome (Staging und RE-Staging bei Verdacht auf ein Tumorrezidiv) sowie die Erfassung des Therapieresponse.

In die Studie gingen alle Patienten mit einem computertomographisch neu diagnostizierten NSCLC, SPN oder Rezidiv bzw. Residualturmore nach Induktionstherpie eines NSCLC ein, die zwischen Juni 1998 und Mai 1999 in der Zentralklinik Bad Berka mittels Ganzkörper-PET untersucht wurden.

Es erfolgte ein computertomographisches Staging (Schädel und Thorax), die PET-Staging (Hirn und Ganzkörper) sowie die exakte intraoperative und histopathologische Dokumentation.

Als benigne wurden im PET alle Läsionen mit einem SUV bis 2,5 bewertet, Veränderungen mit einem SUV (Standardized Uptake Value) ab 2,5 wurden als malignomverdächtig eingestuft.

Die Diagnosesicherung bzw. der Tumorausschluß erfolgte durch bronchoskopische Maßnahmen (Lavage und Zangenbiopsie, seltener Katheter-, Bürsten- oder transbronchiale Feinnadel-Aspirationsbiopsie), transthorakale Feinnadel-Aspirationsbiopsie (TPNA), Lymphknotenbiopsie, operativ oder im Follow-up. Das T-Staging für die einzelnen Gruppen T0 bis T4 erfolgte ausschließlich in histopathologischer Korrelation.
Da der Tumorverdacht im CT Eingangskriterium war, konnten die Spezifität und der negative Vorhersagewert für das T-Staging im CT nicht bestimmt werden.

Beim Vergleich Tumor-SUV und Histologie sind unter der Rubrik „benigne“ Patienten mit operativ gewonnener Histologie und diejenigen mit einem Follow-up > 6 Monate eingeschlossen.

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