Dissertation: Mobile Health: Erfolgsfaktoren der Nutzung

Mobile Health: Erfolgsfaktoren der Nutzung

Empirische Überprüfung eines multitheoretischen Ansatzes am Beispiel von mHealth-Apps

Schriftenreihe innovative betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis, Band 531

Hamburg 2020, 450 Seiten
ISBN 978-3-339-11774-8 (Print)

Gesundheitsapps, Health Belief Model, Information Systems Success Model, mHealth, mHealth-App, Mobile Health, Operationalisierung Erfolgsfaktoren, Qualitative Inhaltsanalyse, Strukturgleichungsmodellierung, Technology Acceptance Model, Wirtschaftswissenschaft

Zum Inhalt

Der Ausgangspunkt dieser Untersuchung geht auf die aktuelle Bedeutung für viele Nutzer von Mobile Health (mHealth) Apps zur Monitoring des eigenen Gesundheitsstatus zurück. In Forschung und Praxis wird insbesondere der Kenntnisstand zu den Erfolgsfaktoren von mHealth und der daraus resultierenden mHealth-Erfolg als unzureichend erachtet. Eine Analyse des wissenschaftlichen Schrifttums zeigt, dass vor allem ein Mangel an quantitativ-empirischen Arbeiten existiert, die ausführlich die Erfolgsfaktoren von mHealth untersuchen.

Vor diesem Hintergrund wurde auf Grundlage des technology acceptance models, des information systems success models und des health belief models sowie des wissenschaftlichen Schrifttum und einer qualitativen Inhaltsanalyse ein Strukturgleichungsmodell entwickelt, dass sich auf die Erfolgsfaktoren von mHealth fokussiert. Innerhalb dieser Erfolgsfaktoren kann zwischen informationstechnologischen, mobile-spezifischen und gesundheitsspezifischen Erfolgsfaktoren unterschieden werden.

Dieses theoretisch deduzierte Untersuchungsmodell wurde mit Primärdaten aus 263 Fragebögen empirisch untersucht. Dazu wurden mittels einer standardisierten Online-Befragung Nutzer von mHealth Apps befragt. Die Auswertung dieser Online-Befragung erfolgte mit einer kovarianzbasierten Strukturgleichungsanalyse. Die statistischen Gütekriterien für die Voraussetzungen zur Interpretation des Strukturgleichungsmodells wurden erfüllt und erlauben eine Modellinterpretation. Die Untersuchungsergebnisse bestätigen das theoretische Modell weitestgehend, sodass 15 von 16 Hypothesen nicht verworfen werden können.

Über den Autor

Steven Birkmeyer promovierte am Lehrstuhl für Informations- und Kommunikationsmanagement an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer.



Informationen über das Veröffentlichen wissenschaftlicher Arbeiten.

nach oben