: Die Auswirkungen der nordamerikanischen Freihandelszonen auf die europäische Union

Die Auswirkungen der nordamerikanischen Freihandelszonen auf die europäische Union

Eine Analyse der Handelseffekte

EURO-Wirtschaft – Studien zur ökonomischen Entwicklung Europas, Band 11

Hamburg , 282 Seiten

ISBN 978-3-86064-591-8 (Print)

Zum Inhalt

Regionale wirtschaftliche Zusammenschlüsse liegen seit einigen Jahren wieder im Trend. Nach dem Inkrafttreten des Maastricht-Vertrages über die Europäische Union und der EU-Erweiterung in Europa, der ASEAN in Südostasien und der MERCOSUR in Südamerika sind mit der CUFTA (Canada-U.S-Free Trade Agreement) und NAFTA (North American Free Trade Agreement) nun auch die nordamerikanischen Staaten zu einer Freihandelszone verbunden. Zwar ist die Integrationstiefe bei diesen regionalen Zusammenschlüssen unterschiedlich, die Richtung ist jedoch eindeutig: Blockbildung im Welthandel.

Regionale Freihandelsblöcke haben jedoch nicht nur positive Effekte für die Mitgliedsländer, sondern auch mögliche negative Handelseffekte auf Drittstaaten. Hier setzt Matthias Busse an: Gegenstand der Analyse sind die externen Handelseffekte der beiden nordamerikanischen Freihandelszonen auf die Europäische Union.

Die Untersuchung erfolgt auf der disaggregierten vierstelligen Ebene des internationalen Warenverzeichnisses für den Außenhandel. Um möglichst umfassende Informationen über die Auswirkungen der CUFTA und NAFTA zu erhalten, werden die beiden Methoden von Clague und Baldwin-Murray verwandt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Exportverluste der Europäischen Union insgesamt recht gering sind. Jedoch treten auf disaggregierter Ebene in einem begrenzten Bereich von Produktgruppen durchaus bedeutende handelsumlenkende Effekte zu Lasten der Europäische Union auf.

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