Doktorarbeit: Einfluss kultureller Unterschiede auf die praktische Anwendung internationaler Rechnungslegungsregeln

Einfluss kultureller Unterschiede auf die praktische Anwendung internationaler Rechnungslegungsregeln

Eine theoretische und empirische Untersuchung zur Bilanzierungspraxis der IFRS in Deutschland und der Volksrepublik China

Internationale Rechnungslegung, Band 42

Hamburg 2015, 334 Seiten
ISBN 978-3-8300-8474-7 (Print & eBook)

Bilanzierungspraxis, Deutschland, Hofstede, Hofstede-Gray-Theorie, IFRS, Internationele Rechnungslegung, Kultureller Einfluss, Volksrepublik China

Zum Inhalt

Die seit den 90er Jahren zunehmende Globalisierung der Weltwirtschaft spiegelt sich in einem wachsenden internationalen Austausch von Leistungen, einer Intensivierung von grenzüberschreitenden Investitionen sowie einer fortschreitenden Verflechtung des internationalen Geld- und Kapitalmarkts und einem damit verbundenen verschärften Wettbewerb um die Gewinnung von Investoren wider.

Der Schwerpunkt dieser Untersuchung wird auf die Klärung der Frage gelegt, wie die Kultur durch Wertvorstellungen in der Rechnungslegung die praktische Anwendung der wortgleichen IFRS-Regeln, insbesondere die Nutzung von (impliziten) Ermessensspielräumen und expliziten Wahlrechten im Bereich der Bilanzierungspraxis beeinflusst. Neben kulturellen Einflüssen durch unterschiedliche Werte und Normen in der Rechnungslegung sind auch das Rechts-, Finanz- und Steuersystem sowie unternehmensspezifische Faktoren zu berücksichtigen. Die Untersuchung in dieser Studie basiert auf dem Design eines entsprechenden Fragebogens und der gezielten Auswahl geeigneter Probanden, um kulturelle Faktoren als einzige Einflussfaktoren auf die Befragten zuzulassen. Vor diesem Hintergrund wird herausgearbeitet, inwieweit kulturelle Unterschiede zwischen Deutschland und China, insbesondere bei den Wertvorstellungen in der Rechnungslegung, die praktische Anwendung der IFRS im Bereich der Bilanzierungspraxis beeinflussen können.



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