Doktorarbeit: Hoheitsträger und Wirtschaftsbetrieb
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Hoheitsträger und Wirtschaftsbetrieb

Die herzogliche Amtsverwaltung zur Zeit der Herzöge Heinrich der Jüngere, Julius und Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel 1547–1613

Schriften zur Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Band 12

Hamburg , 518 Seiten

ISBN 978-3-8300-3889-4 (Print)
ISBN 978-3-339-03889-0 (eBook)

Rezensionen

Mit der vorgelegten Untersuchung und Prosopographik, akribisch aus den Aktenbeständen der besuchten Archive ausgehoben und in zahlreichen Aussagen neue Ergebnisse bietend, stellt Christian Lippelt sicher, dass jede weitere Forschung zuverlässig an das von ihm eruierte Ergebnis anknüpfen kann und muss. Zugleich bietet der Autor mit seiner Arbeit einen instruktiven Einblick in frühneuzeitliche lokale Handlungsstrukturen, der für die Geschichte der Legitimation politischer Ordnung in der frühen Neuzeit zweifellos sehr aussagekräftig und damit hilfreich ist.
in: Der Anschnitt, Jg. 62 (2010), H. 5-6
[...] Dies [die Erkenntnisse der Arbeit] verständlich und überzeugend darzustellen, ist dem Verfasser auf vielfältige Weise gelungen.
[...] Darüber hinaus ist das umfangreiche Personenverzeichnis weit über das Untersuchungsgebiet hinaus eine hervorragende Quelle für die weitere Forschung. Der vorliegenden Publikation ist eine breite, interessierte Leserschaft zu wünschen.
in: Braunschweigisches Jahrbuch, Bd. 90 (2009), S. 308f.
[...] Die Aufbereitung dieses reichlichen, an versprengten Stellen überlieferten Materials stellt ein bleibendes Verdienst des Autors und eine Leistung dar, für die die weitere Forschung nur dankbar sein kann. [...]

[...] ist ein umfangreiches, farbiges und quellennahes Bild der landesherrlichen Lokalverwaltung gelungen, das auch die Forschung für andere Territorien befruchten kann. [...]
in: Harz-Zeitschrift, Jg. 61 (2009), S. 214f.

Zum Inhalt

Christian Lippelt beschäftigt sich mit der Lokalverwaltung im Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel, der sog. Amtsverwaltung vom Ende des Schmalkaldischen Krieges bis an den Vorabend des Dreißigjährigen Krieges (1547–1613). Während des untersuchten Zeitraums wurde eine weitgehend einheitliche, der landesherrlichen Gewalt unterstellte Verwaltung „vor Ort“ aufgebaut. Neben der Institution „Amt“ werden auch die handelnden Personen in der Lokalverwaltung – die Amtleute und Schreiber – einer genauen Untersuchung u. a. in Hinblick auf Herkunft, Ausbildung, beruflichen Werdegang, Familienverhältnisse und Besitzverhältnisse unterworfen und in einer Prosopographie erfasst. In einem dritten Schritt wird – angesichts der bedeutsamen Wolfenbütteler Fürstenbibliothek – einem möglichen Zusammenhang zwischen Buchbesitz und praktischer Politik nachgegangen. Insgesamt wird gezeigt, welche Bedeutung die Institution „Amt“ und die in ihr Tätigen für die naturalwirtschaftliche und finanzielle Ausstattung sowie für die herrschaftliche Erschließung des frühneuzeitlichen Fürstenstaates besessen haben.

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