Dissertation: Die Anmerkung im literarischen Übersetzungstext

Die Anmerkung im literarischen Übersetzungstext

Eine kontrastive deutsch-russische Textsortenuntersuchung

PHILOLOGIA – Sprachwissenschaftliche Forschungsergebnisse, Band 129

Hamburg 2009, 250 Seiten
ISBN 978-3-8300-3380-6 (Print), ISBN 978-3-339-03380-2 (eBook)

Anmerkung, deutsch-russisch, Literarische Übersetzung, Sprachwissenschaft, Texthaftigkeitsgrad, Textlinguistik, Textsortenkriterien, Textsortenlinguistik, Übersetzungstext

Zum Inhalt

Diese Studie antwortet auf die Frage nach der Texthaftigkeit der „Anmerkung“. Dabei berücksichtigt sie kontrastiv besonders die „Anmerkung in literarischen Übersetzungstexten“.

In den verschiedenen sprachwissenschaftlichen Theorien werden lediglich die sprachlichen Gebilde als „Texte“ definiert, die aus einer Folge von mehreren Sätzen bestehen. Die Anmerkung, die aber oft nur aus einem Satz besteht, liegt demnach genau auf der Grenze zwischen einem Text und einem Nicht-Text.

In der Untersuchung wird ein Analysemodell ausgearbeitet, das es ermöglicht, die Anmerkungen nach dem Grad ihrer „Texthaftigkeit“ zu beurteilen. Die Analyse erfolgt nach Textsortenkriterien, die sowohl die Makrostrukturebene (Texte, die aus mehr als einer kommunikativen Minimaleinheit bestehen) als auch die Mikrostrukturebene (Satz- bzw. Wortebene) in Betracht ziehen. Als Ergebnis werden drei Modelle vorgestellt, die die unterschiedlichen Grade der Texthaftigkeit an zahlreichen Fallbeispielen verdeutlichen.
Das in der Untersuchung vorgeschlagene Modell für die Analyse von „Anmerkungen“ ermöglicht es, auch andere Textsorte, die den Umfang eines Mehr-Satz-Textes nicht erreichen, auf ihre Texthaftigkeit zu untersuchen.



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